■ Athen/Skopie: Geheimkontakte?
Athen (AFP) – Vertreter Griechenlands und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien sind nach einem Pressebericht im Februar dreimal an der Grenze zu „geheimen Treffen“ zusammengekommen. Wie die in Athen erscheinende Oppositionszeitung Ethnos am Sonntag berichtete, hat der ehemalige griechische Geheimdienstgeneral Nikos Gryllakis mit dem mazedonischen Staatssekretär im Außenministerium, Risto Nikovski, gesprochen. Diese Treffen seien ohne Wissen des griechischen Außenministers Michalis Papakonstantinou, aber auf Initiative von Ministerpräsident Konstantin Mitsotakis zustande gekommen. Dabei habe Gryllakis die Bereitschaft Athens zur Anerkennung des Namens Mazedoniens signalisiert.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 60 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen