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■ „Asylant“Tod nach Überfall

Mülheim (AP/AFP) – Ein 56jähriger Türke ist in Mülheim an der Ruhr kurz nach einem wahrscheinlich ausländerfeindlich motivierten Überfall gestorben. Er litt vermutlich an einer Herzschädigung. Bereits kurz nach der Tat wurden zwei tatverdächtige 21jährige Mülheimer festgenommen. Die wegen Körperverletzung und Raub vorbestraften Männer hatten den 56jährigen seit 23 Jahren in Deutschland lebenden Mann am Dienstag abend an einer Haltestelle in Mülheim als „Asylanten“ beschimpft und zu Boden gestoßen, wie die Polizei berichtete. Sie hätten versucht, mit einer Gaspistole auf den am Boden Liegenden zu schießen, jedoch von ihm abgelassen, nachdem sich wegen eines technischen Defekts kein Schuß gelöst hatte. Das Opfer stand danach auf und setzte sich auf eine Mauer, wo er zusammensackte. Der Türke hinterläßt eine Frau und zwei erwachsene Töchter. Die Tatverdächtigen seien betrunken gewesen. In die weiteren Ermittlungen wurde die Ermittlungsgruppe „Fremdenfeindliche Straftaten“ der Essener Polizei eingeschaltet.

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