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indienfahrerAsien-Feeling

Bommi Baumann, aus dem RAF-Umfeld und selbst Reisender auf der Flucht vor dem Bundeskriminalamt, ist 1972 in Afghanistan, in Kabul. Der Hippie-Treck, scheibt Baumann, brachte damals die Hälfte der Einnahmen des afghanischen Staates ins Land. Der große Hippie-Treck verlief über Istanbul, durch Iran und Afghanistan, über den Khyberpass nach Pakistan und von dort nach Nordindien, Endstation Goa. „Die Hippies und Freaks sind damals nicht nur wegen der Drogen in diese Region gefahren, sondern auch, um diesen spirituellen Tripp im Osten kennen zu lernen, denn der findet auf der Straße statt, nicht in der organisierten Kirche wie hier. Diese menschliche Erfahrung kann man ja nur noch in Asien machen, und sie erweitert einfach das Menschenbild“, resümiert Baumann.

Ganz andere menschliche Erfahrungen machte unsere Autorin Monika Rech, als sie im August 2001 zu einer ähnlichen Tour mit dem Bus nach Indien aufbrach. Nicht nur als Frau hatte sie einen schweren Stand. Mit dem Anschlag vom 11. September in New York wurde das Land unwirtlicher. Die Angst und der Weltempfänger waren ständige Begleiter. Zwei ganz unterschiedliche Erfahrungen mit einer Region.

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