■ Die Angebotstheorie beherrscht die Wissenschaft nicht so sehr, wie Medien und Sachverständige behaupten, urteilt der Neue unter den fünf Weisen, der Berliner Professor Jürgen Kromphardt
Er hat Milliarden mit Spekulationen an den Finanzmärkten verdient, nun macht George Soros Vorschläge, wie die Quelle seines Reichtums zu kanalisieren sei ■ Von Hermannus Pfeiffer
■ Der linke Politökonom Kurt Hübner hält den Nationalstaat für stark genug, dem entgrenzten Geldkapital Fesseln anzulegen und die volkswirtschaftlichen Wachstumspotentiale zu schützen
In der Biotechnologiedebatte hat sich die SPD gegen die Grünen durchgesetzt. Dabei ist ihr Hauptargument keineswegs schlagend: Ein Jobwunder wird es nicht geben ■ Von Beate Willms
Herbstgutachten der sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute: Konjunktur schwächt sich ein wenig ab. Die Löhne sollten daher niedrig bleiben und endlich eine umfassende Steuerreform kommen ■ Von Ulrike Fokken
■ BDI-Vize Tyll Necker über die Probleme, die die Wirtschaft mit Rot-Grün hat. Sie fürchtet eine Dämpfung der Investitionen und eine Schwächung der industriellen Basis in Deutschland
■ Die Industrie- und Handelskammer werde auch mit einer rot-grünen Bundesregierung klarkommen, meint Präsident Werner Gegenbauer. Möglicher Rückenwind für einen Regierungswechsel an der Spree
■ Statistisches Bundesamt stellt „Umweltökonomische Gesamtrechnung“ vor. Technischer Fortschritt hat die Produktivität der Arbeitskraft verdreifacht, die Effizienz der Ressourcennutzung erhöhte sich aber nur um ein Drittel
Kioskoffensive für „Lebensunternehmer“: Die neuen Wirtschaftsmagazine erklären das Leben zur Wirtschaft und die Wirtschaft zum Leben. Damit könnten sie die Vorboten einer kommenden Ära sein ■ Von Lutz Meier