Eine Studie des Verfassungsschutz benennt Räume rechter Gewalt. Im Szenekiez an der Schönhauser Allee gibt es mehr Übergriffe als in Lichtenberg. Die Täter schlagen inzwischen öfters auch alleine zu.
Jahrelang wurden Mitglieder des Berliner Sozialforums vom Landesverfassungsschutz bespitzelt. Einsicht in ihre Akten erhielten Aktivisten nur in Ausnahmefällen. Heute befasst sich das Verwaltungsgericht mit der Klage eines Betroffenen
Der Berliner Verfassungsschutz wird die selbsterklärte Religionsgemeinschaft Scientology erneut beobachten. Innensenator Körting hält ihre Aktivitäten für unvereinbar mit Menschenwürde und Grundgesetz. Scientology-Sprecherin: „Reiner Unfug“
Die NPD macht sich in Berlin immer breiter. Sie ist die Gewinnerin der Kämpfe zwischen Rechten, urteilt der Verfassungsschutz. Auch die Zahl rechter Straftaten ist im Jahr 2006 stark gestiegen. Die linksextremen Parteien leiden hingegen an Überalterung
Die Chausseestraße wirkt zweigeteilt wie im Kalten Krieg: hier schicke Bars und Läden, dort Tristesse und Leerstand. Jetzt wirbelt der Bau der BND-Zentrale alles durcheinander. Doch nur ganz Gewiefte empfangen die Agenten mit offenen Armen
Mehr als zehn Jahre prozessierte das Land gegen einen ehemaligen Spitzel des Verfassungsschutzes auf Rückgabe von rund 230.000 Euro. Der Mann war in den 70ern auf Anarchisten angesetzt und in einen Fememord verwickelt. Später setzte er sich nach Italien ab. Doch Berlin hat den Prozess verloren
Verfassungsschützer haben Mitglieder des Berliner Sozialforums auch auf ganz normalen Sozialprotesten beobachtet. Grüne kritisieren „rechtswidrige Anwesenheitslisten“. Verfassungsschutzchefin verteidigt die Beobachtungspraxis
Die Behörde verzögert die Aufklärung der Affäre um die Bespitzelung des Sozialforums, weil sie keine Akten freigibt – entgegen allen Versprechungen. Dafür sammelt sie scheinbar wahllos Informationen
Der Verfassungsschutz leistet sich neue Patzer. Im Zuge der geplanten G-8-Proteste in Heiligendamm hat er für Berlin eine Gefahrenanalyse erstellt: Wieder wirft die Behörde dabei linke Gruppen willkürlich in einen Topf