Die Tageszeitung „Libération“ entstand als Kollektivprojekt aus der Dynamik der Pariser Studentenproteste von 1968. Sie stieg auf zur gesellschaftlich wichtigsten Zeitungsgründung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg. Nun steckt das Blatt in einer schweren ökonomischen und zudem in einer Sinnkrise. Daniel Cohn-Bendit, Anführer der Mai-Revolte und seit Beginn leidenschaftlicher Leser der Zeitung, über das Gestern, das Heute und ein mögliches Morgen von „Libération“
In Frankreich gibt es erstmals politische Gespräche über den umstrittenen Erstanstellungsvertrag. Die Gewerkschaften und die Linke sind sich so einig wie selten
Nur eine echte linke Konkurrenz kann den Sozialdemokraten zu neuer Kraft verhelfen. Dass das Personal dafür aus den eigenen Reihen käme, sollte die SPD nicht grämen
Keine Beweise für Beteiligung des früheren „Carlos“-Komplizen Johannes Weinrich an tödlichen Bombenanschlägen in Frankreich. Opferanwälte legen Revision ein
Verteidigung sieht im zweiten Mordprozess gegen Linksextremisten Weinrich keine Beweise für Verantwortung an Sprengstoffattentaten vor mehr als zwanzig Jahren
Pierre Bourdieu war ein streitbarer und engagierter französischer Intellektueller. Seinem Werk widmete die Arbeitnehmerkammer eine Tagung. Jetzt wurden die Vorträge veröffentlicht.
Wer war Jules Valles? Der Politaktivist Thomas Ebermann und die Spaßpunker Schorsch Kamerun und Rocko Schamoni klären auf: eine Hommage an den Aktivisten der Pariser Kommune