Die Berichte über schwere Menschenrechstverletzungen in dem Land häufen sich. Die UNO ist besorgt, und Wahlverlierer Gbagbo verlangt den Abzug der Blauhelme.
ELFENBEINKÜSTE Nach den blutigen Unruhen: EU und USA fordern sofortige Machtübergabe an den Wahlsieger Ouattara. Westafrikas Zentralbank erwägt Übergabe der Staatskasse
ELFENBEINKÜSTE Militär schießt auf Anhänger des gewählten Präsidenten Ouattara, die auf das Gebäude des Staatsfernsehens marschieren und den Machtwechsel einläuten wollen
Ein Vermittlungsversuch zwischen den Kontrahenten der ivorischen Wahl ist gescheitert. Mit steigendem außenpolitischen Druck wächst die Gefahr eines militärischen Umsturzes.
Tote bei Auseinandersetzungen zwischen Gbagbo- und Ouattara-Anhängern in den Kakaogebieten, Demonstrationen in Abidjan: Vermittler Thabo Mbeki setzt die Gespräche fort.
ELFENBEINKÜSTE Der einstige Rebellenführer und heutige Premierminister Guillaume Soro erklärt, warum das ehemalige westafrikanische Bürgerkriegsland dieses Jahr erstmals freie Wahlen erleben wird
Afrikanische Union beschließt salomonische Lösung für die Elfenbeinküste: Präsident Gbagbo bleibt weiter im Amt, hat aber nichts mehr zu sagen. Regieren soll Premier Banny – sogar beim Militär
In der Elfenbeinküste stockt erneut der Friedensprozess, die Bildung einer Allparteienregierung hat die Probleme zwischen Regierung und Rebellen nicht gelöst. Die geplanten Wahlen erscheinen unwahrscheinlicher als ein Sieg bei der Fußball-WM