Das Kunstjahr 2017 im Rückblick Die Selfie-Epoche Jeder darf nur noch über das Eigene sprechen. Deshalb war das sogenannte Superkunstjahr in Wahrheit eine Katastrophe. 2018 wird auch nicht besser. Von Brigitte Werneburg 29.12.2017
Künstler als Katastrophentourist Ästhetik der Gewalt Ist das noch Katastrophentourismus oder schon Kunst? Letzteres entschied die Jury des Kunstpreises der Stadt Wolfsburg, mit dem sie Julius von Bismarck auszeichnete Von Bettina Maria Brosowsky 13.12.2017
Essay Kulturbegriff der Neuen Rechten Das Lebendige verfehlen Kommentar von Dirk Knipphals Es sind die Ressourcen der Selbsthinterfragung, stupid! Was sich dem Kulturbegriff der Neuen Rechten entgegenhalten lässt. 12.12.2017
Warum Israel die Unesco verlässt Völlig logische Folgerung Die Unesco-Mitglieder überbieten sich mit absurden Äußerung zu Israel. Der geplante Austritt des Landes ist nur konsequent. Von Susanne Knaul 13.10.2017
Grenzerfahrung Wer einen Ikonenmalkurs macht, muss sich in Demut üben. Ganz schön schwierig Gabriel in Gold Von Waltraud Schwab Ausgabe vom 26.8.2017, Seite 25, Gesellschaft Download (PDF)
Von unten wachsen KunstmessenDie brave Art Karlsruhe ist nicht hip, profitiert aber von bürgerlichen Sammlern aus dem Südwesten. Davon könnte Berlin was lernen Von Ingo Arend Ausgabe vom 19.7.2017, Seite 16, Gesellschaft + Kultur Download (PDF)
Fotografien aus Kuba Ein sozialer Sammler Michael Horbach ist Kunstmäzen und Multimillionär, aber auch Linkspartei-Wähler und taz-Genosse: ein Treffen in seiner Finca auf Mallorca. Von Gisela Stamer 12.7.2017
Martin Kaul über das turboradikale Monsterkrawallvideo vom Zentrum für Politische Schönheit Maximale Kontrastfolie Von Martin Kaul Ausgabe vom 5.7.2017, Seite 22, G20 Download (PDF)
Auf „Grand Tour“ in Sachen Kunst VOR ORT Venedig-Biennale, Documenta in Athen und Kassel, Skulptur Projekte in Münster, die Gruppenschau „Made in Germany“: Dieses Jahr jagt ein Kunst-Großereignis das nächste. Wer Angst davor hat, etwas zu verpassen, und alles sehen will, muss gut planen Von Beate Scheder Ausgabe vom 27.5.2017, Seite 26, taz.thema Kulturrausch Download (PDF)
Bücher zur Biennale in Venedig Die Kunst aus dem Getto geführt Die Kunsthistoriker Anthony Gardner und Charles Green sehen die Inflation der Biennalen positiv. Joanna Warsza warnt vor vorschnellen Boykotten. Von Ingo Arend 11.5.2017
Mehr Geld für Gabi Ngcobo 10. Berlin Biennale Ihre frisch gekürte Leiterin steht einer strukturell gestärkten Biennale vor Von Brigitte Werneburg Ausgabe vom 1.12.2016, Seite 15, Gesellschaft + Kultur Download (PDF)
Duchamp schweigt auf Kuba Kongress Bei der Tagung des internationalen Kunstkritiker- verbands AICA im kubanischen Havanna diskutierte man Perspektiven für die Szene des Landes – zudem spiegelte sich der aktuelle Diskurs der gesamten Kunstwelt wider Von Uta M. Reindl Ausgabe vom 25.10.2016, Seite 17, Gesellschaft + Kultur Download (PDF)
Farah Dibas Kunstsammlung im Iran Aus dem Keller geholt Seit 1979 befand sich die Sammlung der Schah-Gattin weitgehend unter Verschluss. In Berlin sind die Kunstwerke demnächst zu sehen. Von Andreas Fanizadeh 8.9.2016
Innovatives Ausstellungsprojekt in Paris Der Lockruf der Wildnis Die Ausstellung „Le grand orchestre des animaux“ in der Fondation Cartier in Paris macht uns mit den natürlichen Klangwelten der Erde bekannt. Von Brigitte Werneburg 6.9.2016
Wirbel um das schäbige Häuschen Messe Bei der Art Rotterdam zeigten hundert Galerien Kunst ohne anstrengenden Markthype Von Annegret Erhard Ausgabe vom 15.2.2016, Seite 15, Gesellschaft + Kultur Download (PDF)
Der Kunstmarkt ist besser als sein Ruf Mehr Spielraum für gute Kunst Ein Kunstmarkt? Nein, viele Märkte sind es, die Kunst an unterschiedlichste private und öffentliche Sammler vermitteln. Von Brigitte Werneburg 30.12.2015
„Wir lebenim smarten Totalitarismus“ SoziogrammeDie Ausstellung „Global Control and Censorship“ im ZKM Karlsruhe zeigt Arbeiten zu Überwachung und Zensur weltweit. Ein Gespräch mit dem Kurator Bernhard Serexhe Von Kai Schlieter Ausgabe vom 5.10.2015, Seite 13, taz2 Download (PDF)
Kein Dialog mit Orbáns Kulturmanagern NATIONALISMUS Bei einem internationalen Theatertreffen in Budapest wurde unter der Überschrift „Nationaltheater in Europa heute“ offen über die ungarische Kulturpolitik diskutiert Von RALF LEONHARD Ausgabe vom 15.4.2015, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Urängste reichen völlig QUAL Amnesty International eröffnet ersten „Foltershop“. Die Ausstellung zeigt viele Alltagsgegenstände Von STEFANIE BAUMEISTER Ausgabe vom 10.12.2014, Seite 22, Berlin Aktuell Download (PDF)
Verstorbener Filmkünstler Harun Farocki „Es sollten andere weitermachen“ Antje Ehmann und Harun Farocki haben weltweit Filme zum Thema Arbeit gesammelt. Ein Gespräch über Globalisierung, Überraschungen und Ratten. Interview von Stefan Reinecke 7.8.2014