Marla-Svenja Liebich im Männerknast Hut ab vor der Justizvollzugsleitung Kommentar von Dana Müller Ein Gericht hat die Transidentität, die sich die Rechtsextremistin Marla-Svenja Liebich selbst zuschreibt, angezweifelt. Nun muss sie ins Männergefängnis. 16.7.2026
Daniela, der Krampf geht weiter! 13 Jahre Haft für Raubüberfälle nach einem Hochsicherheitsprozess, in dem Daniela Klette politische Vorträge hielt, aber zu den konkreten Vorwürfen schwieg. Nun soll sie wegen Beteiligung an RAF-Anschlägen noch einmal vor Gericht3 Ausgabe vom 28.5.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Urteil gegen Daniela Klette Der Krampf geht weiter Kommentar von Gereon Asmuth Der Prozess gegen Klette ist eine verpasste Chance. Er hätte die Möglichkeit geboten, linke Geschichte und vor allem ihre kritische Seite aufzuarbeiten. 27.5.2026
Maja T. braucht Hilfe. Jetzt. Hungerstreik beendet, aber gesundheitlich extrem geschwächt und immer noch in Isolationshaft in Ungarn: „Wir hoffen, dass nun endlich ernsthaft etwas passiert“, sagt Maja T.s Vater, fordert Unterstützung und sieht das Auswärtige Amt „moralisch dazu verpflichtet“6 Ausgabe vom 15.7.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Maja T. beendet Hungerstreik Von der deutschen Regierung im Stich gelassen Kommentar von Konrad Litschko Außenminister Wadephul muss handeln. Im Fall Maja T. sollten mindestens Hausarrest und ein fairer Prozess in Ungarn möglich sein. 14.7.2025
Mindestlohn2,38 Euro Knausern mit System: Die Arbeit von Gefangenen in deutschen Haftanstalten wird viel schlechter bezahlt als Arbeit in der Außenwelt – trotz kleiner, hart erkämpfter Fortschritte in manchen Bundesländern4–5 Ausgabe vom 4.7.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Urteil des Bundesverfassungsgerichts Jetzt erst recht – keine Auslieferungen nach Ungarn Kommentar von Timm Kühn Dass Maja T. nach Ungarn übergeben wurde, war rechtswidrig. Deutschland sollte sich nicht zum Komplizen des menschenverachtenden Orbán-Regimes machen. 6.2.2025
Dachzeile Trainerwechsel bei der Letzten Generation Früher haben sie Straßenblockaden geübt, jetzt trainieren sie für den Knast: Wie sich verurteilte Klimaaktivist:innen von einem ehemaligen Strafgefangenen coachen lassen18–19 Ausgabe vom 26.10.2024, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Wer hat Angst vor Lina E.? Es ist der größte Prozess gegen militante Linke seit Jahren. Und der Staat will Härte: Die Bundesanwaltschaft fordert für Lina E. und drei Mitangeklagte lange Haftstrafen, weil sie Neonazis angegriffen haben sollen. Am Mittwoch fällt das Urteil. Die linke Szene ruft zu Protesten auf4 Ausgabe vom 27.5.2023, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Mein pädophiler Onkel Der Onkel unseres Autors saß mehrmals im Gefängnis, weil er Kinder missbraucht hatte. Bis heute ist er überzeugt, dass es einvernehmlichen Sex zwischen Kindern und Erwachsenen geben könnte. Wie verhindert man, dass er Kindern wieder sexuelle Gewalt antut?20–23 Ausgabe vom 14.11.2020, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Tod in Gewahrsam Ein Syrer wird tot in seiner Zelle gefunden. Eine Polizistin erschießt einen Mann aus Eritrea. Wird in Deutschland bei Polizeieinsätzen und in Gefängnissen fahrlässiger mit Personen umgegangen, die als fremd wahrgenommen werden? Die taz hat 24 Fälle recherchiert20–25 Ausgabe vom 18.7.2020, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
„Von Mittäterschaft geprägt“ Die historische Dimension der deutsch-türkischen Beziehungen, irreale Schicksalswendungen und Brain Drain im Gespräch mit dem Schriftsteller Doğan Akhanlı Von Rezan Aksoy Ausgabe vom 21.9.2019, Seite I, taz gazete Download (PDF)
„Ein Aufseher aus der Gruppe schlug mir zweimal hart ins Gesicht,dann streichelte er über meine Wange, während ein anderer fragte: ‚Was zahlen dir die Deutschen dafür, dass du dein Vaterland verrätst? Sprich oder ich reiße dir die Zunge raus‘“ Deniz Yücel beschreibt, wie er in türkischer Haft gefoltert wurde7In der Türkei wird wieder gewählt. Wie stehen die Chancen der Opposition? 8–9 Ausgabe vom 11.5.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Zwischen Hoffnung und Ungewissheit Die Ausreisesperre gegen die Journalistin Meşale Tolu wurde aufgehoben. Der Kölner Adil Demirci sitzt immer noch im Hochsicherheitsgefängnisvon Silivri Von Volkan Ağar Ausgabe vom 1.9.2018, Seite I, taz gazete Download (PDF)
„Ich bin gleichermaßendeutscher und türkischer geworden“ Eine persönliche Bilanz nach einem Jahr Haft: Deniz Yücel spricht im ersten Interview nach seiner Freilassung über seine Haltung zur Türkei, über Angst, Hoffnung, Angela Merkel und Socken im Knast. Seine Frau Dilek erzählt, wie sie das Jahr erlebt hat und was sie sich für die gemeinsame Zukunft wünscht3–5 Ausgabe vom 19.3.2018, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Deniz Yücels Freilassung Einer ist frei Kommentar von Georg Löwisch Deniz Yücel ist endlich frei, aber die Erpressung läuft weiter. Die Ausrufe deutscher Politiker vom positiven Signal klingen da nur hohl. 17.2.2018
Zum 365. Mal:Free Deniz! Der „Welt“-Korrespondent und frühere taz-Kollege Deniz Yücel sitzt seit einem Jahr in Haft in der Türkei. Warum uns der Einsatz für seine Freilassung so wichtig ist – für ihn, für alle inhaftierten JournalistInnen und die Pressefreiheit Ausgabe vom 14.2.2018, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Ichbinjanicht zumSpaßhier Seit fast einem Jahr sitzt Deniz Yücel, Journalist, Freund und Kollege, ohne Anklage in Istanbul im Gefängnis. Die Regierung versucht, ihn mundtot zu machen. Er schreibt trotzdem weiter. Jetzt erscheint sein Buch 20–22 Ausgabe vom 10.2.2018, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Türkeipolitik Deutschlands Gabriel stolpert über sich selbst Kommentar von Tobias Schulze Es hätte ein diplomatisches Meisterstück werden können, doch der Außenminister macht sich alles kaputt. Denn er hat eines nicht bedacht. 23.1.2018
Kommentar Beziehungen zur Türkei Teetrinken mit Gabriel Die Türkei steuert immer weiter Richtung Autokratie. Kritik wird auch dann nötig bleiben, wenn deutsche Staatsbürger wieder frei sind. Von Jürgen Gottschlich 7.1.2018