Habermas ist Geschichte Die Erinnerung an die deutsche Geschichte bezeichnete Jürgen Habermas im „Historikerstreit“ als ethische Pflicht. Nun ist der Philosoph gestorben. Was bleibt von ihm?4–5 Ausgabe vom 16.3.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Jetzt erst: Recht Irmgard Furchner, ehemalige Sekretärin im KZ Stutthof, ist der Beihilfe zum Massenmord schuldig. Jahrzehntelanghatten deutsche Gerichte NS-Verbrecher geschont. Das Urteil ist historisch – doch es kommt zu spät3,13 Ausgabe vom 21.8.2024, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Urteil gegen Sekretärin im KZ Stutthof Biologie schlägt Strafjustiz Kommentar von Klaus Hillenbrand Das Urteil im Stutthof-Prozess ist wegweisend – und führt gleichzeitig ins Leere. Denn knapp 80 Jahre nach dem NS-Staat leben fast keine Täter mehr. 20.8.2024
Wer bestimmt die Erinnerung? Zeitzeug*innen berichten über das Ende des Krieges, Pädagog*innen denken über die Zukunft des Gedenkens nach, in Osteuropa wird Geschichte national verklärt. Wer hat die Deutungshoheit über Erinnerung? Und sollten wir eigentlich vom „Tag der Befreiung“ sprechen?2–11 Ausgabe vom 6.5.2020, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Shoa-Überlebende Eva Fahidi ist tot „Auf einmal allein unterm Vollmond“ Zum 75. Tag der Befreiung hatte sie in der taz erzählt, wie sie einen Todesmarsch überlebte. Nun ist Eva Fahidi mit 97 Jahren in Ungarn gestorben. Von Eva Fahidi 8.5.2020
Auferstanden aus Ruinen In der DDR wurde der 8. Mai als „Tag der Befreiung“ gefeiert, in der BRD als Tag der Niederlage beschwiegen. Nun jährt sich der Tag des Kriegsendes zum 75. Mal: Die Schriftstellerin Manja Präkels gräbt nach dem, was war. Und zwei HistorikerInnen diskutieren über gesamtdeutsche Erinnerungskultur20–23 Ausgabe vom 2.5.2020, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Intellektuelle in der NS-Zeit Was nie gesagt worden ist Kommentar von Philipp Gessler Bücher zu schreiben ist ein unsicheres Geschäft. Kurz nach dem Krieg schauten viele nicht so genau hin, wer ihr Honorar zahlte. Das sollten sie aber, besser spät als nie. 11.8.2012
Kommentar Vertriebenen-Stiftungsrat Lex Steinbach Kommentar von Stefan Reinecke Erika Steinbachs Angebot für ihren Verzicht auf ihren Sitz im Stiftungsrat funktioniert nach dem Motto: Wenn ich nicht bekomme, was ich will, verlange ich eben noch mehr. 5.1.2010
Keine Klunker für Junker Europäischer Gerichtshof weist Ansprüche früherer Großgrundbesitzer ab. Bundesrepublik für Enteignungen zwischen 1945 und 1949 unter sowjetischer Besatzungsmacht nicht zuständig Ausgabe vom 31.3.2005, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
gottschalk sagt Wir kölschen Trümmerfrauen CHRISTIAN GOTTSCHALK: Die Kolumne am Donnerstag Von CHRISTIAN GOTTSCHALK Ausgabe vom 17.3.2005, Seite 01, Köln aktuell Download (PDF)
Empörung über Forderung nach Reparationen Deutsch-polnisches Verhältnis nach Warschauer Parlamentsbeschluss belastet. Wenig Aussicht auf Erfolg Ausgabe vom 13.9.2004, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
kommentar Deutschland muss die Ansprüche der Vertriebenen gegenüber Polen zurückweisen Von CHRISTIAN SEMLER Ausgabe vom 3.8.2004, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Schröder will von Polen nichts Erstmals deutscher Kanzler beim Jahrestag des Warschauer Aufstands 1944. Schröder schließt deutsche Forderungen nach Entschädigung kategorisch aus. Bekenntnis zur deutschen Schuld Ausgabe vom 2.8.2004, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Ein Zentrum wird vertrieben Das lange umstrittene Zentrum für Vertriebene wird bedeutungslos. Sechs Kulturminister einigen sich in Warschau auf ein „Europäisches Netzwerk für Zwangsmigration und Vertreibung“ Von GABRIELE LESSER Ausgabe vom 24.4.2004, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
vertreibung in europa Einigung ist Chance und Bürde Von UWE RADA Ausgabe vom 24.4.2004, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
pds entschuldigt sich Öffentliche Buße in Schrumpfform Von CHRISTIAN SEMLER Ausgabe vom 19.4.2001, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Pflegekinder aus Feindesland Die Niederländer haben im Zweiten Weltkrieg unter Nazideutschland schwer gelitten. Doch trotz des Traumas der deutschen Besatzung nahmen holländische Familien zwischen 1948 und 1950 Zehntausende Vier- bis Zehnjährige aus Deutschland auf. Woher nahmen die Holländer den Großmut, die Kinder des Feindes aufzupäppeln? Über ein vergessenenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte berichtet ■ Henk Raijer Von n Henk Raijer Ausgabe vom 10.4.1999, Seite , Dossier
Polnisches Parlament weist Bundestag in die Schranken ■ Sejm verurteilt deutsche Resolution zur Vertriebenenpolitik als tendenziell „gefährlich“ und betont die Unantastbarkeit der Grenzen und des polnischen Eigentums Von Gabriele Lesser Ausgabe vom 4.7.1998, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Zerschlagenes Porzellan ■ Die Politik der Koalition trübt das deutsch-polnische Verhältnis Von Barbara Oertel Ausgabe vom 4.7.1998, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)