Kreisparteitag in Südniedersachsen AfD will neben KZ-Gedenkstätte tagen Direkt neben der KZ-Gedenkstätte Moringen will die AfD einen Parteitag abhalten. Die Lagergemeinschaft protestiert, eine Demo und ein Fest sind angemeldet. Von Reimar Paul 8.6.2026
Oldenburger Museum erforscht Stifterin Edith Ruß war „überzeugte Nationalsozialistin“ Das „Haus für Medienkunst“ vollzieht den Bruch mit seiner früheren Namenspatronin mit einer Ausstellung. Die Stadt kehrt ihre Fehler unter den Teppich. Von Aljoscha Hoepfner 9.2.2026
Hildesheim im Zweiten Weltkrieg „Die Bilder des zerstörten Hildesheim ähneln denen aus Gaza“ „Blüte – Zerstörung – Wiederaufbau“: In einer Ausstellung über Hildesheims Zerstörung im Zweiten Weltkrieg lassen sich Parallelen zu heute finden. Interview von Friederike Gräff 17.12.2025
Restitution von Raubgut Osnabrück will vorangehen Osnabrück hat sich verpflichtet, mit der neuen „Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut“ zusammenzuarbeiten – als eine der ersten deutschen Städte. Von Harff-Peter Schönherr 10.10.2025
Harzer Tourismusverband feiert Jubiläum Die NS-Zeit ist kein Thema Der Harzer Tourismusverband würdigt sein 120-jähriges Bestehen mit einer Chronik, in der der NS fast nicht vorkommt. KZs und Rüstungsfabriken fehlen. Von Reimar Paul 4.4.2024
Deportation von Roma und Sinti Am Ort der Täter Die Ausstellung „Aus Niedersachsen nach Auschwitz“ ist dort zu sehen, wo die Verfolgung organisiert wurde: in der Polizeidirektion Hannover. Von Nadine Conti 16.3.2023
Sportplätze als NS-Zwangsarbeitslager Ort des Jubels und des Unrechts In Osnabrück geht ein neues Forschungsprojekt an den Start: Es soll über Zwangsarbeitslager auf Fußball- und Sportplätzen informieren. Von Harff-Peter Schönherr 13.2.2023
Rollschuhlaufen in der NS-Zeit „Das wirkt so unschuldig“ In Hannover war das Rollschuhlaufen beliebt und die NSDAP wusste dies zu nutzen, sagt Historikerin Annika Wellmann. Der Rollschuhclub hat mitgemacht. Interview von Andrea Maestro 11.7.2022
Schilf reinigt Wasser von Nazi-TNT Eine Pflanzenkläranlage im Harz scheint effektiv gegen Sprengstoffverseuchung zu wirken Ausgabe vom 14.10.2021, Seite 26-27, nord Download (PDF)
Verhinderte Straßenumbenennung Lieber Hindenburg als Sophie Scholl In Northeim wollten SPD und Grüne die Hindenburgstraße in Sophie-Scholl-Straße umbenennen. CDU, FDP, AfD und eine Wählerliste machten da nicht mit. Von Reimar Paul 3.3.2021
Ehemalige NS-Lehranstalt in Haselünne Abriss statt Erinnerung Im Emsland sind die meisten Zeugnisse der NS-Herrschaft beseitigt worden. Jetzt soll ein Gebäude weichen, das Teil des Napola-Netzwerks war. Von Harff-Peter Schönherr 19.1.2021
Ermittlungen gegen SS-Wachmann Anklage entfällt Die Ermittlungen gegen Friedrich Karl B. wurden eingestellt. Vorsätzliche Tötungshandlungen konnten nicht belegt werden. Von Andreas Speit 17.12.2020
Historiker über Professoren nach 1945 „70 Prozent waren Nazis“ Michael Jung hat erforscht, wie viele der Professoren, die nach 1945 an der Uni Hannover eingestellt wurden, NS-belastet waren. Es waren viele. Interview von Petra Schellen 21.11.2020
„Geschichtsbild der 1950er Jahre“ Die Gedenkstätte Bergen-Belsen und der Stadtrat in Bergen streiten über Rolle der Wehrmacht Von Reimar Paul Ausgabe vom 19.11.2020, Seite 26, nord Download (PDF)
Straßenumbenennung in Hannover NS-Wegbereiter weicht NS-Opfer In Hannover geht der Streit um die Hindenburgstraße zu Ende. Nach Beschluss des Bezirksrats Mitte soll die Straße bald Loebensteinstraße heißen. Von Michael Trammer 18.11.2020
Jahrestag des Bergen-Belsen-Prozesses Ein rechtsstaatliches Lehrstück Am 17. November vor 75 Jahren endete der erste Bergen-Belsen-Prozess. Mit dem Verfahren wollten die Briten auch zeigen, wie Rechtsstaat geht. Von Reimar Paul 17.11.2020
Wegen Text über Verbrechen der Wehrmacht Ermittlungen gegen Historiker Ein pensionierter Offizier hat den früheren Leiter der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten angezeigt. Die Ermittlungen sind eingestellt worden. Von Reimar Paul 12.11.2020
Letzter NS-Scherge in den USA Ermittlungen gegen KZ-Wachmann Ein 94-jähriger Deutscher soll aus den USA abgeschoben werden, weil er im KZ-Außenlager Meppen-Dalum Aufseher war. Von André Zuschlag 22.9.2020
„Zur Lichtgestalt heroisiert“ Der niederländische Philosoph Johannes Max van Ophuijsen kämpft gegen eine Ehrung: Würde das „Friedenslabor“ des Museumsquartiers Osnabrück nach Hans-Georg Calmeyer benannt, einem örtlichen NS-Juristen, wäre das für ihn ein Skandal Von Harff-Peter Schönherr Ausgabe vom 23.7.2020, Seite 26, nord Download (PDF)
Mehr als ein Name Eigentlich wollte die Osnabrücker Kulturverwaltung nur Konzeptideen für das „Friedenslabor“ vorstellen, das im Museumsquartier bis 2023 entsteht. Stattdessen gibt es Streit zwischen jenen, die das Haus nach dem NS-Juristen Hans-Georg Calmeyer benennen wollen, und deren Gegnern Von Harff-Peter Schönherr Ausgabe vom 23.7.2020, Seite 26, nord Download (PDF)