Hamburgs neokoloniales Buschholz-Projekt Geschäfte nach dem Völkermord Hamburg will seine Klimabilanz mit Buschholz aus Namibia aufhübschen. Es wächst dort, wo Herero lebten – bis die Deutschen sie fast vernichtet haben. Von Jan Kahlcke 4.4.2021
Rassismus in Windhoek Klima der Intoleranz An der deutschen Schule in Namibias Hauptstadt Windhoek kommt es immer wieder zu rassistischen Vorfällen. Die deutschsprachige Minderheit wehrt ab. Von Henning Melber 20.11.2020
Genozid an Herero und Nama Zeit für angemessene Reparationen Deutschland will die Opfer des kolonialen Völkermordes in Namibia mit 10 Millionen Euro entschädigen. „Nicht annehmbar“, findet Namibia. Von Dominic Johnson 12.8.2020
Kolonialist:innen waren die anderen Wer in einer Festung lebt, sieht jeden Ankommenden, der den Code nicht kennt, als Bedrohung an. Über eine Herkunft aus Magdeburg Von Annett Gröschner Ausgabe vom 23.4.2020, Seite 17, kultur Download (PDF)
Koloniales Erbe in Namibia Das Land der Ahnen Vor über 100 Jahren nahmen deutsche Kolonialherren Einheimischen in Namibia den Boden weg. Bis heute spaltet die Landfrage die Gesellschaft. Von Elisabeth Kimmerle 20.11.2019
Abgeordneter über Entschädigungen „Ein Verrechnen darf nicht sein“ Der Bundestagsabgeordnete Ottmar von Holtz sagt, eine finanzielle Entschädigung für den Völkermord könnte die Landreform in Namibia unterstützen. Interview von Elisabeth Kimmerle 21.11.2019
Lübecker Völkerkundesammlung Der Blick der Laien Lübeck soll wieder ein Museum für seine Völkerkundesammlung bekommen. Die Besonderheit der Sammlung: Es waren Laien, die gesammelt haben. Von Mahé Crüsemann 18.11.2019
Postkolonialismus in Museen Verbrechen und Königreiche WissenschaftlerInnen, KuratorInnen und KünstlerInnen diskutierten in Namibia über das koloniale Erbe und die Zukunft des Museums. Von Nina Apin 28.9.2019
Kommentar Deutschland und die Hereros Ohne Dialog keine Aussöhnung Gastkommentar von Jürgen Zimmerer Die Bundesregierung verweigert den Dialog mit den Herero und Nama. Historisches Unrecht wird damit fortgesetzt. Die Regierung trägt Mitschuld. 14.5.2019
Rückgabe von geraubter Kunst „Ein Ding der Unmöglichkeit“ Das Stuttgarter Linden-Museum hat koloniale Raubgüter an Namibia zurückgegeben. Archivfunde zeigen: Frühere Leiter sabotierten solche Schritte. Von Anna Valeska Strugalla 12.5.2019
Berlins koloniale Vergangenheit Ein Denkmal muss her R2G will sich der kolonialen Vergangenheit Berlins stellen. Bei der Opposition ruft das reflexhafte Abwehrkämpfe hervor. Von Susanne Memarnia 10.4.2019
Koloniales Erbe Regierungsfraktionen wollen ein Konzeptfür Aufarbeitung und Erinnerung in Berlin Ausgabe vom 4.4.2019, Seite 23, berlin Download (PDF)
Deutscher Völkermord in Namibia Keine Chance auf Entschädigung Ein Gericht im US-Bundesstaat New York weist die Klage von VertreterInnen der Herero und Nama ab. Die Führung der Herero kündigt Berufung an. Von Eva Oer 7.3.2019
Deutsche Kolonialgeschichte Lieber mühsam als radikal Die baden-württembergische Landesregierung gibt die Bibel des Nama-Oberhaupts und Widerstandskämpfers Hendrik Witbooi an Namibia zurück. Von Benno Stieber 16.12.2018
Städtepartnerschaft Berlin-Windhuk „Keine offiziellen Aktivitäten mehr“ Die Partnerschaft mit Namibias Hauptstadt existiert nur auf dem Papier, sagt der Grüne Sebastian Walter. Dabei wäre sie wichtig zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte. Interview von Susanne Memarnia 23.11.2018
Gedenken in Arbeit Bremen will seine koloniale Vergangenheit aufarbeiten. Ein Konzept dazu lässt aber auf sich warten, kritisieren die Grünen Von Alina Götz Ausgabe vom 26.9.2018, Seite 29, taz.bremen Download (PDF)
Deutsche Kolonialverbrechen in Namibia Chiefs wollen Entschuldigung Bei einer Rückgabezeremonie von menschlichen Überresten fordern namibische Führer von der Bundesregierung die Anerkennung des Genozids. Von Susanne Memarnia 29.8.2018
Genozid an Herero und Nama Wenigstens einer entschuldigt sich Der Justizsenator Berlins empfängt Herero- und Nama-Aktivist*innen. Am Mittwoch werden erneut Gebeine an Nachfahren übergeben. Von Jonas Wahmkow 28.8.2018
Mit peinlichen Grüßen Mit einer würdigen Veranstaltung am Herero-Mahnmal begeht der Verein „Der Elefant“ den Jahrestag des Gefechts von Ohamakari. Bürgermeister Carsten Sieling schickt einen nicht ganz so würdigen Brief Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 11.8.2018, Seite 62, taz.bremen Download (PDF)
In den Pausen singt der N**** Missglücktes Gedenken an den Völkermord Von Karolina Meyer-Schilf Ausgabe vom 4.8.2018, Seite 54, was war – was kommt Download (PDF)