Militärparade in China Show der Stärke Kommentar von Sven Hansen Der chinesische Staatschef Xi Jinping demonstriert mit einer Parade der Superlative Stärke – nach innen und außen. Mit dabei: Putin und Kim Jong Un. 3.9.2025
„Großartige Feierlichkeiten zeigen friedliche Absichten und Einheit der chinesischen Gesellschaft“ So bilanziert Chinas Regierungspropaganda den 70. Jahrestag der Volksrepublik. Doch in Hongkong eskalieren die Proteste. Die Polizei schießt auf Demonstrant:innen10 Ausgabe vom 2.10.2019, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Polen lassen sich feiern, Chinesen müssen schweigen FREIHEITSKAMPF Am 4. Juni 1989 durften die Polen zum ersten Mal annähernd frei wählen. Gleichzeitig schlug Chinas KP die Tiananmen-Demonstrationen nieder. Heute versucht Peking, jede Erinnerung an das Massaker zu unterdrücken, während US-Präsident Obama in Warschau die Demokratie beschwört – und die Nato Von CJA Ausgabe vom 5.6.2014, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar 25 Jahre Postkommunismus Chinas verordnete Amnesie In Polen trat 1989 das KP-Regime ab, in China wurden Proteste niedergeschlagen. Bis heute lebt Chinas KP mit einer Lüge, die sie fürchten muss. Von Sven Hansen 4.6.2014
Gott feiert Geburtstag CHINA Maos Kommunistische Partei inszeniert sich an ihrem 90. Gründungstag nicht nur als größte politische Organisation der Welt, sondern als Glaubensgemeinschaft ➤ Seite 4 Ausgabe vom 1.7.2011, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Der lange Marsch Dienstag reist Gerhard Schröder nach China. Doch einen „Pekinger Frühling“ wird er nicht erleben. Von dem sprach man vor zehn Jahren, als Tausende von Studenten den Platz des Himmlischen Friedens besetzt hielten, und noch einmal vor einem Jahr, als im Vorfeld des ersten Chinabesuchs von US-Präsident Bill Clinton die Gedanken auch für Intellektuelle frei waren. Ein Jahr später hat sich das Klima verhärtet. Der Bundeskanzler erreicht China inmitten der Asienkrise, die das größte Arbeitslosenheer der Wlt vo sich hertreibt. Zehn Millionen junge Chinesen werden pro Jahr aus den Staatsbetrieben entlassen, seit die Kommunistische Partei ihren Beschluß zur Unternehmensreform faßte. Spannend wird dieser Besuch, wenn Geschichte ins Spiel kommt: zehn Jahre Tiananmen-Massaker am 4. Juni, fünfzig Jahre Volksrepublik am 1. Oktober. Nachdem sein Vorgänger Kohl sich in Peking als Handelsreisender präsentierte, wird Schröder einen politischen Dialog mit den Staatsführern beginnen – und den Deutschen China erklren müssen.Die seit einigen Monaten laufende Kampagne gegen Dissidenten erleichtert die Aufgabe nicht. Ebensowenig der Krieg in Jugoslawien, den die Chinesen als völkerrechtswidrig betrachten. Manchmal hilft Erinnerung: In Schanghai wird der Kanzler die Synagoge besuchen, die aus einer Zeit stammt, in der China für jüdische Deutsche eine der letzten Fluchtstätten vor Hitler war. Damals stand China auf der richtigen Seite der Geschichte, und viele Deutsche wußten es nicht. Schröder mag sehen, ob sichdaran bis heute ewas geändert hat. Ein Blick auf zehn Jahre China ■ von Georg Blume und Chikako Yamamoto Ausgabe vom 8.5.1999, Seite , Dossier