Reaktionen Kritik an Urteil, das den Zugang zu einem Freitodmedikament erlaubt Gegen „staatlich assistierten Suizid“ Von Christian Rath Ausgabe vom 4.3.2017, Seite 4, Politik Download (PDF)
BVerwG zu Patientenrechten Freitod auf Rezept Unheilbar Kranke können in „Extremfällen“ künftig ein Medikament zur „schmerzlosen Selbsttötung“ erhalten. Das ist ein wegweisendes Urteil. Von Christian Rath 2.3.2017
Rechtsmediziner über Terror in Berlin „Man stirbt innerhalb von Minuten“ Michael Tsokos ist Leiter des Instituts für Rechtsmedizin in Berlin. Er obduzierte auch die Todesopfer vom Breitscheidplatz. Interview von Plutonia Plarre 18.2.2017
Flüchtlinge und die Kälte in Griechenland Die EU nimmt das Sterben in Kauf Der Tod von drei Flüchtlingen wirft ein Schlaglicht auf die Kältekatastrophe auf Lesbos. Ursache war vermutlich eine Kohlenmonoxidvergiftung. Von Theodora Mavropoulos 13.2.2017
heute in hamburg „Es ist jemand bei mir“ Trauerarbeit Das Kinderhospiz „Familienhafen“ unterstützt Betroffene auf ihrem letzten Weg Von Frederike Lindemann Ausgabe vom 10.2.2017, Seite 29, taz.hamburg Download (PDF)
Verlorene Jugend in Italien „Ich fühle mich verraten“ Ein 30-Jähriger nimmt sich in Italien das Leben, sein Abschiedsbrief wird öffentlich. Aus einer privaten Tragödie wird die eines Landes. Von Michael Braun 9.2.2017
Hausbesuch Markus Engel lebt als Bestattungsordner in Saarbrücken. Taktgefühl ist für ihn Pflicht Der Engel schaufelt das Grab Von Luciana Ferrando Ausgabe vom 4.2.2017, Seite 23, Gesellschaft Download (PDF)
„Gute Betreuung ist kaum möglich“ Strafvollzug Thomas Galli, früher Leiter zweier JVAs, über den Suizid von Jaber al-Bakr, die Mangelwirtschaft in Gefängnissen und darüber, dass nicht jeder Verbrecher hinter Gitter gehört Von Sarah Emminghaus Ausgabe vom 27.1.2017, Seite 25, taz.leipzig Download (PDF)
Die Oma darf nicht ins Regal STERBENDer schleswig-holsteinische Landtag lehnt den Vorschlag der Piraten für eine Reform des Bestattungsgesetzes ab. Urnen sollten zwei Jahre lang zu Hause aufbewahrt werden, Asche aber auch verstreut werden können. Kritiker sahen Würde des Menschen in Gefahr Von Gernot Knödler Ausgabe vom 26.1.2017, Seite 41, Nord Download (PDF)
Es geht diesmal nicht um Profit Von Claudius Prößer Ausgabe vom 26.1.2017, Seite 21, Berlin Download (PDF)
Knappes Bauland in Kreuzberg Auf dem Friedhof werden Zimmer frei Weil auf dem Gelände eines Kreuzberger Friedhofs eine Flüchtlingsunterkunft entstehen soll, regt sich auch im selbsternannten Bezirk der Gutmenschen Protest. Von Antje Lang-Lendorff 25.1.2017
Debatte Trump und der Iran Eine ganz eigene Echokammer Kommentar von Charlotte Wiedemann Wo ein toter Ajatollah wichtiger ist als ein Präsident Trump. Der Iran präsentiert sich derzeit als Kosmos von Zeichen und Ritualen. 28.1.2017
Jüdischer Friedhof Altona soll Weltkulturerbe werden Comics auf den Gräbern Der jüdische Friedhof Altona birgt portugiesische und osteuropäisch-deutsche Grabsteine. Die erzählen viel über Flucht, Streit und Freizügigkeit. Von Petra Schellen 24.1.2017
Beerdigung in Uganda Mit göttlichem Schmiergeld Der Bedienstete eines Ministeriums ließ sich mit 5.000 Euro beerdigen. Er wollte mit dem Geld Gott dazu bringen, seine Sünden zu erlassen. Von Simone Schlindwein 13.1.2017
Was sind wir ohne sie? †2016 Es waren Helden, die in diesem Jahr gestorben sind: Ob David Bowie, Zaha Hadid, Hans-Dietrich Genscher oder Fidel Castro – sie machten einen Unterschied. Ein Jahresrückblick in NachrufenSEITE 17–35 Ausgabe vom 31.12.2016, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Klaus Kinkel über Liberalismus und Tod „Manche sind nicht ersetzbar“ Drei sind 2016 gestorben: Genscher, Scheel, Westerwelle. Der vierte Ex-FDP-Außenminister spricht über eine Welt, die aus den Fugen zu geraten droht. Interview von Georg Löwisch und Martin Reichert 1.1.2017
Verstorbene Künstler Heroes Prince, Roger Willemsen, David Bowie, Muhammad Ali, George Michael, Papa Wemba – sie alle sind verbunden, nicht nur weil sie 2016 gestorben sind. Von Klaus Raab 31.12.2016
Gedanken zur Willkür Niemand kann sicher sein Beim Anschlag in Berlin hätte unser Autor fast einen Freund verloren. Er ist jetzt noch überzeugter davon, dass das Leben von Zufällen abhängt. Von Kenny Fries 31.12.2016
Mama will sterben Abschied Christiane zur Niedens Mutter war 88 und hatte Schmerzen, als sie sagte, sie wolle jetzt nicht mehr leben. Sie hörte auf, zu essen und zu trinken. Ihre Familie unterstützte sie dabei. Ist das Beihilfe zum Suizid? Ein Gespräch über Würde – und die Unsicherheit darüber, was erlaubt ist, seit geschäftsmäßige Sterbehilfe in Deutschland vor einem Jahr verboten wurdeSeite 20–22 Ausgabe vom 17.12.2016, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Sterbefasten „Ich glaub, jetzt bin ich tot.“ Christiane zur Niedens Mutter aß und trank 13 Tage lang freiwillig nicht. Die Familie unterstützte sie dabei. Im Interview spricht die Tochter darüber. Von Waltraud Schwab 2.4.2024