Bei der Debatte der israelischen Regierung, ob und wie man auf die irakischen Raketenangriffe reagieren solle, spielt Sorge um das politische Schicksal des jordanischen Königs mit ■ Aus Tel Aviv Amos Wollin
■ Israel blickt mit lähmendem Fatalismus in die Zukunft. Auch bei einer Verhandlungslösung würde das Land politischer Verlierer sein, von Washington sieht man sich zunehmend im Stich gelassen. Und über 7.000 Menschen verlassen täglich das Land.
■ Jordanien und Ägypten warnen vor israelischer Intervention im Golfkrieg/ Bagdad: Kuwaitische Luftabwehr-Raketen funktionstüchtig/ Orient-Institut: Irakischer Angriff auf Türkei unwahrscheinlich
■ Bundesregierung sucht mit US-Außenminister Baker und Jordaniens König Hussein in Bonn nach friedlichen Lösungen für Golfkonflikt/ CDU-Politiker schlägt Entgegenkommen des Westens vor
■ Die Menschenrechtsorganisation amnesty international dokumentiert, daß kein Staat, der in die Krise am Golf verwickelt ist, sich zur Rechtfertigung von Kriegsvorbereitungen auf die Menschenrechte berufen darf/ Schwere Verstöße sind allgegenwärtig
Bei den ersten freien Wahlen seit 35 Jahren bildeten Moslembrüder stärkste Fraktion/ Kalkül des jordanischen Königs: Die guten Beziehungen der „Brüder“ zu Saudi-Arabien nutzen ■ Aus Amman Khalil Abied
■ Jordaniens König Hussein läßt irakisches Entgegenkommen anklingen: Irak laut Hussein zu teilweisem Abzug aus Kuwait bereit/ EG-Außenminister beraten über diplomatische Initiative