Tote ohne Zahl ■ Opferzahlen beider Seiten sind kaum festzustellen. ai versucht neue Bilanz. Von Thomas Dreger Ausgabe vom 5.4.1995, Seite 3, Tagesthema Download (PDF)
Asyl nur für staatlicherseits Verfolgte ■ Weil Algerien „Abtrünnige“ ungern wieder aufnimmt, sitzen Hunderte über Monate in deutscher Abschiebehaft Von thomas dreger Ausgabe vom 26.7.1994, Seite , Tagesthema
Höflich ohne Rücksicht ■ Die chinesische Regierung verärgert ihre Gäste aus dem Ausland auf andere Weise Von jutta lietsch Ausgabe vom 8.7.1994, Seite , Tagesthema
Das Brandenburger Tor verteidigt ■ Bürgerrechtler Sebastian Pflugbeil (Neues Forum) zur Demo gegen Li Peng Von jens könig Ausgabe vom 8.7.1994, Seite , Tagesthema
Abschiebung zwecks Abschreckung ■ Am 1. November tritt das zwischen Bonn und Bukarest ausgehandelte Abkommen in Kraft, das die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus Rumänien, hauptsächlich Roma, beschleunigt. Von bettina markmeyer Ausgabe vom 30.10.1992, Seite , Inland
Vertreibung ungeliebter Gäste ■ Nicht nur in den Kriegsgebieten, auch in Ljubljana oder Skopje wurde Roma und Albanern der „Wohnsitz aberkannt“ Von roland hofwiler Ausgabe vom 19.10.1992, Seite , Inland
„Und dann am Abend töteten sie uns“ ■ Der 14jährige Ziad, einziger Überlebender eines Massakers, das serbische Soldaten im westbosnischen Dorf Zecovi an moslemischen Frauen und Kindern verübten, erzählt, wie er der „Säuberung“ entkam Von mary battiata Ausgabe vom 19.10.1992, Seite , Inland
„Eine kaputte Tasse nimmt man nicht mehr“ ■ Die ersten Flüchtlinge berichten von öffentlichen Vergewaltigungen. Bei ihren Aussagen über Vergewaltigung müssen Opfer eine doppelte Barriere überwinden: Sie beschreiben nicht nur körperliche Verletzungen, sondern auch die Vernichtung ihrer Würde und sexuellen Integrität — die ihnen nicht selten von der Gesellschaft als „Schuld“ angerechnet wird. Von birgit ziegenhagen Ausgabe vom 6.8.1992, Seite , Inland
Vergewaltigte Frauen haben im Balkankrieg keine Lobby ■ Kroatische Opfer berichten am SOS-Telefon in Zagreb: „Die Männer glauben, im Krieg sei alles erlaubt“/ Einige der Soldaten gestehen zögernd ihre Tat Von roland hofwiler Ausgabe vom 6.8.1992, Seite , Inland
Zügellos für Recht und Ordnung ■ Der Bericht eines Gerichtsmediziners, wonach in Südafrikas Gefängnissen in den vergangenen Jahren Hunderte von Schwarzen in Untersuchungshaft mißhandelt und getötet worden sind, schlägt hohe Wellen. Von hans brandt Ausgabe vom 29.7.1992, Seite , Inland
„Ausgerutscht“, „zusammengebrochen“, „gestoßen“, „Selbstmord“ ■ Neben den prominenten Opfern von Polizeibrutalität gibt es eine große Zahl „namenloser“ Häftlinge, die kurz nach ihrer Verhaftung in ihren Zellen tot aufgefunden wurden Von hans brandt Ausgabe vom 29.7.1992, Seite , Inland
Gewalt ist die Norm ■ Südafrikas Polizei ist strukturell rassistisch eingestellt Von hans brandt Ausgabe vom 29.7.1992, Seite , Inland
Folter ist Routine im Lager von Manjaca ■ Serbische Armee hält in Bosnien neben Kriegsgefangenen auch Zivilisten als Geiseln fest Von Roy Gutman Ausgabe vom 23.7.1992, Seite , Inland
Die Folter diktiert die Sprache der Macht ■ Seit dem Ende des Golfkriegs geben sich westliche Firmenvertreter in Teheran wieder die Klinke in die Hand. Und die UNO-Vollversammlung wird sich in ihrer jetzigen Sitzungsperiode nicht zu einer.. Von beate seel Ausgabe vom 27.11.1991, Seite , Inland
„In diesen Momenten dachte ich, es sei besser, wenn ich stürbe“ ■ Der authentische Bericht einer jungen Iranerin, die über Jahre von Folterknechten ausgepeitscht worden ist und ständig Zeugin von Exekutionen wurde Von beate seel Ausgabe vom 27.11.1991, Seite , Inland
Hilflose Politiker ■ Bonn verurteilt natürlich die Anschläge, der Rest „ist Ländersache“/ Hilfsorganisationen fordern: „Schluß mit der Asyldebatte!“ und konzertierte Aktionen der Kommunen Von ferdos forudastan Ausgabe vom 5.10.1991, Seite , Inland
Folter an Frauen ■ amnesty international: über 40 Staaten der Welt begehen furchtbare Menschenrechtsverletzungen Ausgabe vom 8.3.1991, Seite , Inland
Keine Rechte für Minderheiten Katrin Reemtsma von der Gesellschaft für bedrohte Völker zur Lage der Roma in Jugoslawien ■ I N T E R V I E W Von vera gaserow Ausgabe vom 12.1.1990, Seite , Inland
"Du darfst nicht länger schweigen" ■ Siegfried Groth war jahrelang Seelsorger der "Vereinigten Evangelischen Mission" (VEM) für Exilnamibier Von andrea seibel Ausgabe vom 28.8.1989, Seite , Inland