Am 15. Januar 1990 wurde die Zentrale der Stasi vom „revolutionären Subjekt“, den Bürgern, gestürmt / Dieser demokratische Impuls – eine generelle Ablehnung von Geheimdiensten – hat die Politik wenig beeinflußt ■ Von Andreas Schreier
Die „Gedenkbibilothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus“ diskutierte ihre Mitwisserschaft im Fall der als SED-Opfer entschädigten früheren KZ-Aufseherin Margot Kunz-Pietzner ■ Aus Berlin Anita Kugler
Alle Versuche, im Herbst 89 die Staatssicherheit der DDR zu retten, scheiterten. Unter dem Druck der Bewegung entschied sich die Führung des Geheimdienstes nicht für den Gegenangriff, sondern für den geordneten Rückzug ■ Von Guntolf Herzberg
■ In Halle wollte die Stasi 1989 ihre Einrichtung mit Waffengewalt verteidigen / Die Schützen waren bereits benannt, dann überrollte die Wende die Tschekisten
Gesichter der Großstadt: Wolfram Kempe, Autor der taz Serie „Fünf Jahre danach“, ist in der Opposition geblieben und heute Mitherausgeber der „Sklaven“ ■ Von Uwe Rada