In Jemens Hauptstadt Sanaa sind mindestens 140 Menschen durch einen Luftangriff getötet worden. Die USA drohen Saudi-Arabien mit Entzug der Unterstützung.
Der „Regierung der nationalen Rettung“ werden 27 Minister angehören. Es handelt sich um einen weiteren Rückschlag in den Bemühungen um eine Konfliktösung.
Bei der Explosion einer Autobombe in der Stadt Aden starben mehr als 60 Menschen. Der Täter hatte sie vor einem Rekrutierungszentrum des Militärs gezündet.
Im Jemen sind am Montag 19 Menschen bei einem Luftangriff getötet worden. Für die Organisation Ärzte ohne Grenzen war es der vierte und schwerste Angriff.
Wieder wird ein von „Ärzte ohne Grenzen“ unterstütztes Krankenhaus bei einem Luftangriff der saudischen Koalition getroffen. Mindestens 11 Menschen sterben.
Im Jemen scheint ein Ende des blutigen Konflikts möglich. Eine Stellungnahme der schiitischen Huthi-Rebellen zum Friedensplan steht allerdings noch aus.
Abd Rabbo Mansur Hadi warf dem Ministerpräsidenten scheitern in der Sicherheitspolitik vor. In wenigen Tagen soll eine Waffenruhe mit den Rebellen in Kraft treten.
Der IS hat die Verantwortung für drei Angriffe in Aden übernommen. Nach einem Jahr Krieg benötigen 80 Prozent der Bevölkerung des Landes humanitäre Hilfe.
Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition soll die international geächtete Waffe eingesetzt haben. Laut UN könnte das als Kriegsverbrechen eingestuft werden.
Zwei Jemeniten werden aus dem Gefängnis entlassen und von Ghana übernommen. Das Land gewährt ihnen Asyl, ihr Aufenthalt ist aber auf zwei Jahre begrenzt.