Salzburger Museum über Kunst in NS-Zeit „Wir haben uns lange nicht gesehen“ Das Museum Kunst der verlorenen Generation in Salzburg bietet Raum für Künstlerinnen*, die zur NS-Zeit als „entartet“ galten und vergessen wurden. Von Jan Feddersen 3.7.2023
Rom*nja-Künstlerin über Frauen „Gegen Stereotype arbeite ich an“ Małgorzata Mirga-Tas' Kunst trifft in einer Berliner Ausstellung auf deutschen Expressionismus. Ein Gespräch über Freundinnen, Nacktheit und den Genozid. Interview von Sabine Weier 29.6.2023
Antisemitismus-Meldestelle warnt Der Hass bleibt Antisemitische Vorfälle sind 2022 zurückgegangen. Die Gesamtzahl blieb laut der Meldestelle Rias aber hoch. Der Ukrainekrieg habe dazu beigetragen. Von Konrad Litschko 27.6.2023
Ausstellung zu Kolonialismus in Nordeuropa Kein Salzwasser dazwischen Das Kunsthaus Hamburg blickt auf Kolonialismus in den nordischen Ländern. Die Samen wurden jahrhundertelang ausgebeutet und zwangsassimiliert. Von Fabian Lehmann 28.6.2023
Wie der Punk nach Hannover kam Ein Ganz-Vorher und ein böses Ende Bis heute ist Niedersachsens Hauptstadt als Punk-Metropole unterschätzt. Der Band „Wie der Punk nach Hannover kam“ nimmt die längst fällige Korrektur vor. Von Ulrich Gutmair 25.6.2023
Die Kunst der Woche Frage der Balance Kolumne Berliner Galerien von Brigitte Werneburg George Rickey erzeugt federnde Bewegung ganz ohne Technik, Martin Eder malt entrückte Kätzchen und die Gruppenschau „Transit“ denkt die Kunst als Exil. 24.6.2023
375. Jahrestag des Westfälischen Friedens Osnabrück brät die Friedenswurst Osnabrück begeht den 375. Jahrestag des Westfälischen Friedens mit einer Veranstaltungsflut. Das Spektakel soll richtungsweisend sein, ist es aber nicht. Von Harff-Peter Schönherr 19.6.2023
Kunst aus Israel In Auflösung begriffen Die Berliner Ausstellung "Who By Fire" ist ungewöhnlich. Sie zeigt kritische Kunst aus Israel. 13 Künstler:innen zeichnen ein komplexes Bild des Landes. Von Sophie Jung 16.6.2023
Grüne Kulturpolitik in der Kritik Claudia Roth grenzt sich klar zu BDS ab Die Kulturstaatsministerin kündigt einen „Code of Conduct“ für das Berliner HKW an und wirbt um Vertrauen in grüne Politik. Ein Statement mit Folgen. Von Andreas Fanizadeh 9.6.2023
Enttäuschung über Claudia Roth Kultur und Antisemitismuskritik Kolumne Grauzone von Erica Zingher Nach dem Eklat bei ihrer Rede in Frankfurt ist Kulturstaatsministerin Roth abgetaucht. Nicht nur junge Jüdinnen und Juden warten auf Antworten. 27.5.2023
Antisemitismus in Kunst und Kultur Die Wut macht sich Luft Gastkommentar von Hanna Veiler Über Claudia Roth entlud sich der Zorn junger Juden, die nicht bereit sind, Antisemitismus schweigend hinzunehmen. Überraschend kam das nicht. 25.5.2023
Claudia Roth bei Jewrovision Eklat um die Kulturministerin Die Kulturstaatsministerin Claudia Roth wird während einer Rede beim jüdischen Song Contest ausgebuht. Das Ereignis hat eine Vorgeschichte. Von Matthias Meisner 21.5.2023
Elon, Roger und die anderen A great week for Antisemitismus Kolumne Der rote Faden von Ariane Lemme Das Prinzip Antisemitismus funktioniert – immer anders, aber zuverlässig. Das haben diese Woche Elon Musk und Roger Waters vorgeturnt. 21.5.2023
Antisemitismus im Kulturbetrieb Kunst und Judenhass Jüdinnen und Juden im deutschen Kulturbetrieb beklagen die Wiederkehr antisemitischer Stereotype. Das war nun Thema einer Tagung. Von Klaus Hillenbrand 15.5.2023