Drei Männer stehen nach einem tödlichen Autorennen bei Stuttgart vor Gericht. Die Anklage: Mord. Die Rasertatwaffe – ein hochmotorisierter Mercedes-AMG.
Rolf Nesch, 1893 in Oberesslingen geboren, wurde später zu einem der prägenden Künstler Norwegens. Dem dreifachen Documenta-Teilnehmer stellt das Kunstmuseum Stuttgart zwei jüngere Künstler:innen gegenüber, die sich ebenfalls nicht auf ihre Herkunft festlegen lassen.
Das Bürgerbegehren gegen die Bebauung der durch Stuttgart 21 freiwerdenden Gleisflächen geht in den Schlussspurt, noch fehlen viele Unterschriften. Doch derzeit ärgern sich die Initiator:innen über einen Termin zur weiteren Planung des Areals, den die Stadtverwaltung noch vor Ende der Abgabefrist anberaumt hat.
Ein Millionendeal hinter verschlossenen Türen: Baden-Württemberg kauft von der US-Firma Palantir die umstrittene Software Gotham ein. Jetzt ringen Regierung, Polizei und Kritiker:innen um Vertrauen, Kontrolle und Grundrechte.
In Zeiten des weltweiten Rechtsrucks und des steigenden Einflusses von Tech-Firmen unter Donald Trump bereitet die Technik der Zukunft Sorgen: Die Künstliche Intelligenz ist gespickt mit menschlichen Vorurteilen. Aber Politik, Unternehmen und Nutzer:innen können das ändern, sagt die Wissenschaftlerin Eva Gengler.
Die Erwartungen sind groß, die Gefahren noch größer: Künstliche Intelligenz frisst sich in und durch den Alltag deutscher Zeitungsredaktionen. Immer öfter wird klassischer Journalismus zur Seltenheit. Oder sogar zum Störfaktor.
Eines der ältesten Online-Magazine der Republik hat alle Artikel gelöscht, die dort vor 2021 erschienen sind.Der frühere „Telepolis“-ChefredakteurFlorian Rötzer verweist auf große Löcher im digitalen Gedächtnis. Was dokumentiert bleibt, entpuppt sich als Machtfrage.
Ralf Klever brachte das linke Tageszeitungsprojekt taz bereits 1995 ins Netz. Ein Gespräch über Pionierarbeit, Satelliten und die digitale Ignoranz der taz-Redaktion.