Die Bundesminister Hans Eichel und Werner Müller greifen im Berliner Wahlkampf dem glücklosen SPD-Spitzenkandidaten Walter Momper kräftig unter die Arme ■ Von Dorothee Winden
■ Der Ostberliner Verleger Christoph Links will sich nicht in Erinnerungen sonnen. Nach der Wende begann er mit der Aufarbeitung der DDR, inzwischen sind auch Bücher zur Lebenshilfe im Programm
Die Rebellion ist kaum mehr romantisch: Ehe man sich's versieht, mischen sich in der Ausstellung „Private Eye – Crimes & Cases“ im Haus am Waldsee Fakt und Fiktion, Kunst und Kriminologie ■ Von Katrin Bettina Müller
■ Der Kaufhof am Alex darf laut Gerichtsbeschluss sonntags nur noch „touristischen Bedarf“ verkaufen. Die Kennzeichnung der Artikel als „Berlin-Souvenir“ sei eine durchsichtige Umgehung des Verkaufsverbots. Kaufhof legt Widerspruch ein
■ Berlin läßt sich nicht mehr allein als Stadt im Werden verkaufen. Zur Halbzeitbilanz will „Partner für Berlin“ nicht einmal mehr Besucherzahlen nennen. Berlin-Werber setzen nun auf die Verbindung von Kultur und Kommerz
In dieser Woche verabschiedet sich Claus Peymann vom Wiener Burgtheater und macht sich auf den Weg nach Berlin. Das Theaterleben der Hauptstadt findet er „zum Davonlaufen – deshalb gehe ich da ja hin“ ■ Von Ralph Bollmann
■ Die Frage unter jungen Juden heißt: Einmischen oder nicht? Einige haben Bauchgrimmen, sprechen vom „leidigen Thema“, die anderen fordern ein lebendiges Denkmal und keinesfalls ein „totes Ding“
Heute fällt die Entscheidung über das zentrale Holocaust-Denkmal in Berlin. Dort, wo es stehen soll, haben sich die Berliner mit Zetteln und Spraydose am Bauzaun längst entschieden: „Die Debatte ist das Mahnmal“ ■ Von Rolf Lautenschläger