Die Institution Schule benachteiligt Migrantenkinder, sagt die Soziologin Heike Diefenbach. Fehlende Sprachkenntnisse sind nicht das entscheidende Problem
Der CSU-Chef wollte Migrantenkinder mit Deutschproblemen an Förderschulen schicken. Nun protestieren Pädagogen. Kinder müssten nach ihren individuellen Bedürfnissen ausgebildet werden: „Die kann man doch nicht alle in einen Topf schmeißen“
Zweisprachige Bildungskonzepte bringen keine Vorteile in der Schule und auf dem Arbeitsmarkt, sagt eine Studie. Die Forscher fordern deshalb, Migrantenkinder müssten möglichst früh und intensiv mit der deutschen Sprache in Kontakt kommen
Kinder von Zuwanderern finden in Deutschland schwerer einen Job als in jedem anderen europäischen Land außer Österreich. OECD-Experten machen das deutsche Schulsystem dafür verantwortlich: Sprache des Elternhauses entscheidet über den Erfolg