Regisseurin über Ohnmacht „Wir wollen Worte finden, um den Faschismus zu bekämpfen“ Das Stück „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ feiert in Bremen Premiere. In Bochum stürmten im Februar Zuschauer*innen die Bühne. Interview von Anouk Boelsen 28.9.2026
Tove-Ditlevsen-Inszenierung in Bremen „Es war sehr schön, einmal ohne Männer zu arbeiten“ Anja Behrens lässt in ihrer Inszenierung von Tove Ditlevsens „Kopenhagen-Trilogie“ drei Frauen die gleiche Rolle spielen. Auch Schrift spielt mit. Interview von Benno Schirrmeister 9.9.2026
Übersetzerin über literarische Texte „Leichte Sprache verändert Ästhetik auf der Bühne“ Anne Leichtfuß hat die antike Tragödie „Antigone“ in Leichte Sprache übersetzt. Sowas verändert den demokratischen Diskurs, sagt die Übersetzerin. Interview von Wilfried Hippen 26.4.2026
Theater in Georgien Die Kunst des Widerstandes Die prorussische Regierung Georgiens will das Theater auf Linie bringen. Schon wer einen nackten Po zeigt, wird der LGBTQ-Propaganda beschuldigt. Eine kleine Bühne wehrt sich. Von Henrik Schütz 12.4.2026
Verbotsverfahren erfolgreich Staatstheatergericht hält AfD für verfassungswidrig Beim „Prozess gegen Deutschland“ im Thalia Theater fordert die Jury eine Verbotsprüfung. Regisseur Milo Rau hatte auch Rechte auf die Bühne gebeten. Von Benno Schirrmeister 16.2.2026
Autorenperson über Kassandra-Oper „Die Cis-Männer in diesem Mythos interessieren uns nicht“ Eine Oper deutet in Hamburg den Kassandra-Stoff. Darin werden die Prophetin und die Idealfrau Helene ein Liebespaar. Interview von Dagmar Leischow 15.1.2026
Spielstätte mit eigenen Bedingungen Manche Staatstheater sind gleicher als andere Kommentar von Lotta Drügemöller Kampnagel ist mit dem Schauspielhaus, der Staatsoper und dem Thalia Theater das vierte Staatstheater von Hamburg. Gleich behandelt wird es aber nicht. 17.8.2025
Inklusiv oder nicht inklusiv, das ist die Frage Am Staatstheater Braunschweig platzt ein Stück, weil eine Schauspielerin mit Behinderung nicht die versprochene Form der Bezahlung bekommt. Nun wird diskutiert, ob die gegenwärtigen Strukturen diskriminierend sind Von Friederike Gräff Ausgabe vom 19.3.2024, Seite 26-27, nord Download (PDF)
Klage gegen Schultheater-Stück „Danke dafür, AfD!“ Die AfD zog gegen ein Theaterstück einer Osnabrücker Gesamtschule vors Verwaltungsgericht Hannover. Das Stück ist aber von der Kunstfreiheit gedeckt. Von Nadine Conti 7.9.2023
Vom Umgang mit Karl Mays Erzählungen Die Deutschen und ihr Winnetou Ein Dutzend Freilichtbühnen zeigt jeden Sommer Karl-May-Geschichten. Geht das noch, in Zeiten von Debatten über Redfacing und kulturelle Aneignung? Von Sabine Seifert 6.8.2023
N-Wort an Bremer Theater Beschweren auf eigene Gefahr Ein*e Azubi kritisiert ein rassistisches Wortes – und verliert die Ausbildungsstelle. Oft tragen Betroffene die Folgen von Diskriminierung allein. Von Lotta Drügemöller 1.5.2022
„Aber ist Euch auch wohl, Vater?“ Friedrich Schiller war erst 22 Jahre alt, als er mit „Die Räuber“ seinen Durchbruch hatte. In den Kammerspielen des Deutschen Theaters bringt das Junge DT nun eine zeitgemäße „Überschreibung“ des stürmend-drängenden Erstlingswerks zur Aufführung Von René Hamann Ausgabe vom 6.2.2020, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Berliner Performance-Kollektiv „Wir Queers leben nicht isoliert“ Die Gruppe Queerdos will gesellschaftliche Verhältnisse transformieren. Die Regisseur*in Catalin Jugravu im Gespräch über Gewalt und Katharsis. Interview von Stefan Hochgesand 29.1.2020
Wischen, swipen, verbrennen Der US-Autor Ray Bradbury erzählte 1953 in seinem Roman „Fahrenheit 451“ von einer Gesellschaft in selbst gewählter Unmündigkeit. Alexander Simon hat den Stoff nun mit einem Ensemble der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ als Theaterstück adaptiert Von René Hamann Ausgabe vom 9.1.2020, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Lügen, ohne rot zu werden In „Stunde der Hochstapler – Das Krull-Prinzip“ erkundet Regisseur Alexander Eisenach im Berliner Ensemble das Wesen der Hochstapelei. Lügen konnten schon die Menschenaffen, perfektioniert haben es aber Konzerne, eine Elite-Uni und die Geheimdienste Von Helmut Höge Ausgabe vom 12.12.2019, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Figuren- und Objekttheater in Berlin Kaputtmachen, was uns kaputtmacht Das Festival „Theater der Dinge“ beschäftigt sich mit Zerstörungsprozessen. Doch wann sind diese eigentlich produktiv oder destruktiv? Von Helmut Höge 16.10.2019
Konzertempfehlung für Berlin Streik Is Not Dead! Eine Gruppe Berliner Bühnenarbeiter*innen will ab heute mit einer Konzertreihe zu Arbeitskämpfen den Punk zurück an die Volksbühne bringen. Von Robert Mießner 14.2.2019
das portrait Lara-Maria Wichelswill Rapperinnen sichtbar machen Von Hannah Maatallaoui Ausgabe vom 12.10.2018, Seite 26, nord Download (PDF)
Kriege von damals, Konflikte von heute Das Festival „War or Peace. Crossroads of History 1918/2018“ des Gorki Theaters überblendet die Nationalismen von 1918 mit denen von heute, versucht eine Faschismusanalyse mit szenischen Mitteln und holt die dunklen Seiten der EU-Gründung wieder ans Tageslicht Von Tom Mustroph Ausgabe vom 11.10.2018, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Fußball aus der Waschküche Das Theaterstück „Heiß auf 2. Liga“ erzählt die Geschichte des HSV in zwei Stunden. Das ist unterhaltsam Von Daniel Jovanov Ausgabe vom 1.10.2018, Seite 26, nord Download (PDF)