MAUERKUNST Grüne wollen Künstlern die Westseite der East Side Gallery zur temporären Gestaltung überlassen. Der Vorschlag ist umstritten. Gedenkexperten fürchten um den Wert des zeitgeschichtlichen Dokuments
In Altglienicke präsentieren Schüler eine Plakatausstellung über die Revolution 1989 und die deutsche Einheit. „Ich wusste nicht viel über die Probleme der Bürger in der ehemaligen DDR“, sagt die 16-jährige Vera Rappsilber
Aufgeschlitzte Sitze, zerkratzte Scheiben, Graffiti: Im Jahr 2007 musste die BVG neun Millionen Euro zur Beseitigung von Schäden durch Vandalismus aufbringen - fast doppelt so viel wie vier Jahre zuvor.
Eine edle Tennisklamottenmarke lud sich zu ihrer Geburtstagsfeier Künstler ins KaDeWe ein. Einer nutzte dies für eine Sprayattacke. Jetzt wird gerätselt: Ist das Guerilla-Marketing oder Protest?
Heute werden die Marco-Polo-Terrassen und der Vasco-da-Gama-Platz in der Hafencity offiziell eröffnet. Ein Gespräch mit dem „gemeinen Sprayer“ über Graffiti, die Wände und die zombiehaften Bewohner der Hafencity
taz-Sommerserie „Unbekannte Orte“ (Teil 13): die East Side Gallery. Millionen Touristen waren schon dran, Millionen Berliner noch nie. Eine der standhaften Ignorantinnen gibt nach. Für die taz begibt sie sich ins Grenzgebiet zwischen Friedrichshain und Kreuzberg und studiert Wandmalereien
Sie hängen an Ampelmasten und um Kreuzungen: „Slurgs“, in jedem Stadtteil ein anderer gezeichneter Charakter. Ihr Urheber hat Gründe, anonym bleiben zu wollen
Minerva Cuevas legt sich mit Lebensmittelgiganten und Ölmultis an und vertreibt mit ihrer „Firma für ein besseres Leben“ Studentenausweise und Empfehlungsschreiben. In einer Berliner Ausstellung nimmt sich die Mexikanerin jetzt die BVG vor