Theaterkooperation Osnabrück-Maputo „Ein Kampf gegen sexuelle Gewalt“ Medea2 ist eine Produktion des Theaters Osnabrück und des Teatro Avenida aus Mosambik. Dessen Intendantin erklärt den Gewinn der Kooperation. Interview von Benno Schirrmeister 5.1.2018
Leben unter Obdachlosen Mitleiden Ein Empathie-Workshop über das Leben unter Obdachlosen kann anmaßend sein. Aber die Inszenierung „Das halbe Leid“ funktioniert Von Radek Krolczyk und Hannah Wolf 14.12.2017
???-Sprecher Jens Wawrczec übers Erzählen „Ich halte Nähe nicht immer aus“ Seit fast 40 Jahren ist Jens Wawrczeck eine der Stimmen der „Drei ???“. Ein Interview über Leistungen, die übersehen werden und die Unfähigkeit, sich festzulegen. Interview von Ilka Kreutzträger 5.11.2017
Am Ende gut Bestsellerautor Daniel Kehlmann fürs Theater aufbereitet – und das mit knappen Ressourcen: „Ruhm“ in Hamburg Von Daniel Trommer Ausgabe vom 3.11.2017, Seite 28, nord Download (PDF)
Lässige erste Begegnung Am Bremer Theater amGoetheplatz kommtKafkas„Amerika“ als Hörspiel-Konzert-Theater auf die Bühne. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird baldeines der unbegrenzten Enttäuschungen Von Jens Fischer Ausgabe vom 6.10.2017, Seite 28, nord Download (PDF)
Revolutionsrevue „1917“ Untote Weltgeschichte Wenn die Revolution zur Musiknummer schrumpft: Tom Kühnels Revue „1917“ am Schauspiel Hannover setzt sich mit dem frühen Lenin auseinander. Von Alexander Kohlmann 13.9.2017
Terror mit Happy End Theater Am Staatstheater Oldenburg wird die deutschsprachige Erstaufführung „Utøya“ von Edoardo Erba gezeigt. Über Figurenklischees und Fernsehfilmunterhaltung kommt das Stück nicht hinaus Von Jens Fischer Ausgabe vom 29.8.2017, Seite 27, Nord Download (PDF)
Jammer und Schrecken in Busbahnhof und Parkhaus Theater Das Oldenburger Theater „wrede+“ performt den Terror nicht auf, sondern neben der Bühne. Bleibt aber zu vorsichtig Ausgabe vom 25.8.2017, Seite 28, Nord Download (PDF)
Die Revolution ist vorbei Intendanten Zwei große Männer verlassen ihre Bühnen: Frank Castorf verabschiedet sich am Samstag von der Volksbühne, Claus Peymann gibt am Sonntag im Berliner Ensemble seine letzte Vorstellung. Fünf taz-AutorInnen sagen Tschüss und danke schön Ausgabe vom 30.6.2017, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Fluchtgründe lautstark gerappt und ausgekotzt Performance Die Festivals „Theater der Welt“ in Hamburg und „Theaterformen“ in Hannover haben Geflüchtete auf die Bühne gebracht. Die Themen reichen vom afrikanischen Machismus bis zur mexikanischen Binnenmigration Von Jens Fischer Ausgabe vom 16.6.2017, Seite 36, Nord Download (PDF)
Landesbühne wird „gemeinverständlich“ Ein Theater mit Potenzial In der Peripherie so Theater machen wie in der Stadt: Das war Anspruch der Landesbühne Niedersachsen Nord. Doch der neue Intendant will schlicht mehr Zuschauer Von Jens Fischer 5.5.2017
Locker-Room-Talk im Theater Osnabrück Kein Platz für Ideale Der Aufführungsort für Patrick Marbers Fußballstück „Der rote Löwe“ ist die Spielerkabine des VfL. Das sorgt für größe Nähe zum ausgefeilten Drama Von Anne Reinert 29.3.2017
Der Konflikt bleibt brüllend ungelöst klassiker Dominique Schnizers gelungene Inszenierung von „Nathan der Weise“ spielt in einem Flüchtlingslager und kürzt allen Optimismus intelligent weg Von Vanessa Reiber Ausgabe vom 17.2.2017, Seite 28, Nord Download (PDF)
Die grüne Hölle lauert überall SCHAUSPIEL In Hannover verlegt Florian Fiedler Shakespeares „Othello“ in den Dschungel. Venedig kommt als Ort der Zivilisation nicht mehr vor – denn der Krieg lebt in den Köpfen der Krieger fort Ausgabe vom 14.2.2017, Seite 27, Nord Download (PDF)
Debattenserie Schauspiel ohne Autor (4) Mehr Mut zur Neugier wagen Kommentar von Katharina E. Meyer Aus theaterverlegerischer Sicht umkreisen deutsche Bühnen derzeit vor allem sich selbst. Impulse, zumal aus dem Ausland, werden oft ignoriert 3.2.2017
Schrödingers Gehaltserhöhung AUSBEUTUNG Das Oldenburger Theater Wrede zeigt Georges Perecs ausufernde „Kunst, seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten“ als manisch-wuchernden Monolog Ausgabe vom 31.1.2017, Seite 27, Nord Download (PDF)
Debattenserie: Schauspiel ohne Autor (3) Für ein selbstbestimmtes Theater Kommentar von Sabina Dhein Ein verantwortungsbewusstes Theater muss auch sein eigenes Verhältnis zu DramatikerInnen finden dürfen, sagt die Direktorin der Theaterakademie Hamburg Sabina Dhein 3.2.2017
Göttinger Uraufführung über Arisierung Die Namen der Nutznießer Das Deutsche Theater in Göttingen dokumentiert detailliert die Verfolgung der jüdischen Göttinger – und wer davon in welcher Form profitierte Von Henning Bleyl 18.1.2017
Exit: Die Dramatiker Debatte Braucht Theater noch AutorInnen? Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 13.1.2017, Seite 28, Nord Download (PDF)
Debatte: Schauspiel ohne Autor (1) Mehr als die Summe der Teile Kommentar von kristo Šagor Romanadaptionen, Performance-Projekte: Das aktuelle Programm der Sprechtheater verzichtet oft auf AutorInnen. Künstlerisch ist das ein Verlust. 12.1.2017