Paketaufkleber, Globen und Fotoposter – Hauswände sind die Ausstellungsräume urbaner Künstler. Einer davon ist Akay, ein Schwede, dessen Plakatserien schon in Tokio, Paris und New York hingen. Momentan tapeziert er wieder Berlin und dokumentiert seine Arbeiten in einer Ausstellung
Ritt durch die Kunst- und Trashgrafik des 20. Jahrhundert: Chuck Sperry und Ron Donovan, die zusammen als „Firehouse“ das Artwork für zahlreiche Musiker gemacht haben, zeigen an zwei Tagen in der Scandia-Bar ausgewählte Rockplakate
Wilhelm-Zimmermann-Retrospektive: Museum der Arbeit präsentiert politische Plakate aus 30 Jahren. Themen sind Diskriminierung, Industrialisierung, Menschenrechte
Hip Hop hat in Bremen eine neue Heimat gefunden: Der Anti Funk Laden im Viertel verkauft Rap-Scheiben, selbst designte Klamotten und Farbdosen. Für Pierre Jedrzejczak und „das Potential“ Kevin Gray ist die Hip Hop-Kultur kreativer Lebensinhalt, bei der Polizei führte sie zur Soko „Farbvandalismus“
Was geschieht, wenn jemand jahrelang dieselben Buchstaben an die Wände seiner Stadt sprüht? Die Graffiti-Ausstellung „urban discipline“ sucht den Weg der Künstler von der Straße in die Galerie
■ Der DesignerInnen-Berufsverband AGI hat zu einem Plakat-Wettbewerb gegen rechte Gewalt aufgerufen. Auch eine Gruppe an der Bremer Hochschule für Künste macht dabei mit und entwirft „Anschläge gegen rechts“
■ Man sollte den Weitblick der Berliner Politik nicht unterschätzen – die Saubermänner rüsten auf. Einen Aspekt haben sie jedoch nicht bedacht: Sie könnten sich damit selbst entsorgen
■ Bisherige Anthologien von Toiletten-Sprüchen ignorierten die Geschlechter-differenzen. Wie dumm. Ein Vergleich von universitären Jungens- und Mädchenklos klärt nämlich endlich die alte Frage, ob Geschlechts-unterschiede angeboren sind oder anerzogen, wie die gender-Debatte behauptet