MULTIKULTI In Wedding eröffnet eine Bibliothek mit Büchern von schwarzen Autoren. Sie soll ein eigenes Bild von People of Color vermitteln – jenseits von Zuschreibungen
Das Rathaus Schöneberg wird 100 und lässt hundertjährige Berliner erzählen: von Kennedy und Mao-Mützen, von Bomben und Hunger, von Erfolgen und Niederlagen
Für die geplante Landesbibliothek haben Architekten erste Entwürfe präsentiert. Von luftigen Ideen für Tempelhof bis harter Standortkritik ist alles dabei.
Das Archiv der Jugendkulturen ist gerettet. Von den 94.000 Euro, die ein Spendenaufruf brachte, stammen allein 21.000 Euro von Leserinnen und Lesern der taz.
Das Archiv der Jugendkulturen erforscht seit Jahren den Alltag von Teenagern. Jetzt schlagen die Macher Alarm: Ohne Förderung können sie nicht mehr lange existieren.
Rot-Rot lehnt Bibliotheksgesetz ab, obwohl eine gesetzliche Grundlage den Büchereien in ihrer prekären Lage helfen könnte. Grüne fordern Neuorganisation der Einrichtungen in den Bezirken.
Die vom Bezirk geschlossene Bibliothek in der Esmarchstraße in Prenzlauer Berg soll Anfang April wiedereröffnet werden. Betrieben wird sie dann von einem Verein, den Anwohner gegründet haben
Die Bibliothek in Wilhelmsruh wurde 2005 geschlossen. Erst nach eineinhalb Jahren konnte der Verein Leben in Wilhelmsruh sie wieder öffnen, berichtet dessen Vorsitzender Patrick Meinhardt. Heute nutzen sie 1.000 Menschen
Ihr ältester Schatz ist die "KriegsOrdnung zu Wasser und Landt" von 1594, aber die Berliner Polizeibibliothek hat auch allerneuste kriminologische Werke im Bestand.
Die Freie Universität will den Bestand in den Bibliotheken der Sozialwissenschaften bis 2020 halbieren. Studierende und Bibliotheksmitarbeiter warnen vor kleiner Auswahl und Wartezeiten.
Die FU legt ihre Bibliotheken zusammen. Jüngstes Opfer: die Philosophen. Statt im Institut müssen sie künftig in der neuen Bibliothek „Berlin Brain“ lesen. Dabei ist das Uni-Aushängeschild oft überfüllt