Die Deutsche Flugsicherung sperrt den Luftraum wegen der Vulkanasche aus Island. Wenige Stunden später gibt es Entwarnung. In Berlin ärgern sich Urlauber.
Viele BerlinerInnen zeigen ihr Mitgefühl mit den Opfern der Erdbeben- und Atom-Katastrophe in Japan: bei Flashmobs, Gottesdiensten, Demos und mit Blumen.
UNTER WASSER Daniyal Mueenuddin, US-sozialisierter Schriftsteller und Farmer in Pakistan, über die Flutkatastrophe, die Krisenregion und die neuen Chancen des Westens
UNWETTER Nach Regen in Rekordmengen beginnt in Teilen Niedersachsens das Aufräumen. Nordhorn steht nach wie vor unter Wasser. Osnabrücks Bürgermeister verspricht kostenlose Sperrmüllabfuhr
Auch wenn in Brandenburg Hochwasseralarm herrscht, wird in Berlin wenig davon zu spüren sein. Hier markiert die kanalisierte Spree das Ende eines traurigen Flussschicksals.
Die Ölpest am Golf von Mexiko wird täglich schlimmer. Proteste in Deutschland gibt es kaum. Ganz anders in den Neunzigern, als die Ölplattform "Brent Spar" versenkt werden sollte.
Die Flutwelle im Osten Brandenburgs erreicht einen ersten Höhepunkt. Laut Ministerpräsident Platzeck ist die Lage an der Oder "ernst". Die Bewohner fragen sich: Halten die nach dem Hochwasser 1997 ausgebesserten Deiche?
Bei einem Supermarkt stürzt kurz nach Ladenschluss das Dach ein. Der Marktleiter bleibt unverletzt. Die Ursache für das Unglück in Falkensee ist unklar.
Helgolands Wahrzeichen könnte schon bei der nächsten Sturmflut in sich zusammenbrechen. Die Millionen von Euro, die nötig wären, um die Felsnadel zu sichern, brauchen die Insel-Bewohner an Stellen, wo Menschen gefährdet sind
Beängstigend leere Straßen und Schulen, die Schüler vorzeitig nach Hause schicken: Schon Stunden vor dem Sturm herrscht in der Stadt eine Art Ausnahmezustand
Orkan „Kyrill“ soll der stärkste Sturm seit Jahrzehnten sein. Gestern pfiff er bereits mit 191 Stundenkilometern über den Harz. Verkehr im Norden zum Teil eingestellt, Schulen und Arbeitsämter geschlossen. Schwere Sturmflut an der Westküste erwartet
Neun Meter hohe Wellen auf der Nordsee: Die Boote der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger fahren raus, wenn andere in die Häfen flüchten. Manche ihrer Kapitäne wollen das Wetter sehen, hören und riechen