Tod von Ziad Rahbani Er war die Revolution Ziad Rahbani erfand den Oriental Jazz. Auf den libanesischen Musiker konnten sich ausnahmsweise alle im Land einigen. Nun verstarb er mit 69 Jahren. Von Julia Neumann 28.7.2025
Kulturpolitik im Ukraine-Krieg Theater nicht mehr auf Russisch Der Kyjiwer Stadtrat verbietet russische Kulturveranstaltungen. Die Entscheidung polarisiert in der Ukraine. Von Bernhard Clasen 18.7.2023
„Aber ist Euch auch wohl, Vater?“ Friedrich Schiller war erst 22 Jahre alt, als er mit „Die Räuber“ seinen Durchbruch hatte. In den Kammerspielen des Deutschen Theaters bringt das Junge DT nun eine zeitgemäße „Überschreibung“ des stürmend-drängenden Erstlingswerks zur Aufführung Von René Hamann Ausgabe vom 6.2.2020, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Berliner Performance-Kollektiv „Wir Queers leben nicht isoliert“ Die Gruppe Queerdos will gesellschaftliche Verhältnisse transformieren. Die Regisseur*in Catalin Jugravu im Gespräch über Gewalt und Katharsis. Interview von Stefan Hochgesand 29.1.2020
Wischen, swipen, verbrennen Der US-Autor Ray Bradbury erzählte 1953 in seinem Roman „Fahrenheit 451“ von einer Gesellschaft in selbst gewählter Unmündigkeit. Alexander Simon hat den Stoff nun mit einem Ensemble der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ als Theaterstück adaptiert Von René Hamann Ausgabe vom 9.1.2020, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Lügen, ohne rot zu werden In „Stunde der Hochstapler – Das Krull-Prinzip“ erkundet Regisseur Alexander Eisenach im Berliner Ensemble das Wesen der Hochstapelei. Lügen konnten schon die Menschenaffen, perfektioniert haben es aber Konzerne, eine Elite-Uni und die Geheimdienste Von Helmut Höge Ausgabe vom 12.12.2019, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Figuren- und Objekttheater in Berlin Kaputtmachen, was uns kaputtmacht Das Festival „Theater der Dinge“ beschäftigt sich mit Zerstörungsprozessen. Doch wann sind diese eigentlich produktiv oder destruktiv? Von Helmut Höge 16.10.2019
Konzertempfehlung für Berlin Streik Is Not Dead! Eine Gruppe Berliner Bühnenarbeiter*innen will ab heute mit einer Konzertreihe zu Arbeitskämpfen den Punk zurück an die Volksbühne bringen. Von Robert Mießner 14.2.2019
Kriege von damals, Konflikte von heute Das Festival „War or Peace. Crossroads of History 1918/2018“ des Gorki Theaters überblendet die Nationalismen von 1918 mit denen von heute, versucht eine Faschismusanalyse mit szenischen Mitteln und holt die dunklen Seiten der EU-Gründung wieder ans Tageslicht Von Tom Mustroph Ausgabe vom 11.10.2018, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Regisseur Oleg Senzow im Hungerstreik Der Unnachgiebige Der in Russland inhaftierte ukrainische Regisseur Oleg Senzow verweigert seit 14 Tagen die Nahrungsaufnahme. Er fordert, Gefangene freizulassen. Von Bernhard Clasen 29.5.2018
Ist bei dir der Geldhahn zu, biste out im Nu Verwehrte Teilhabe und gesellschaftlicher Druck: Differenziert und mit viel Humor befasst sich das Grips Theater in seinem neuen Stück„Anton macht’s klar“ nach Milena Baischs gleichnamigem Kinderbuch mit einem ernsten Thema – der Kinderarmut in Deutschland Von Sylvia Prahl Ausgabe vom 15.3.2018, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Emanzipatorisch und nationalistisch Schauspieler aus mehreren Ländern spüren in „Malalai – die afghanische Jungfrau von Orléans“ der politischen Funktion weiblicher Freiheitsikonen und Gotteskriegerinnen nach und verbinden dabei afghanischen Mythos, französische Legende und Schillers Drama Von Helmut Höge Ausgabe vom 18.1.2018, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
das portrait Die Intellektuelle auf der Bühne: Kirsten Denewird für ihr Lebenswerk geehrt Ausgabe vom 13.11.2017, Seite 2, der tag Download (PDF)
Die Macht der Emotionen Verwischen die Grenzen zwischen dem Politischen und dem Privaten? Im Maxim Gorki Theater geht es bei den „Berliner Korrespondenzen“ um den Zusammenhang zwischen Gefühlen, Sprache und Politik Von Sophie Jung Ausgabe vom 5.10.2017, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Auftakt am Berliner Ensemble Wenn Wörter zu Phrasen werden Antú Romero Nunes eröffnet am Berliner Ensemble die erste Spielzeit des neuen Intendanten Oliver Rees mit „Caligula“ von Camus. Von Katrin Bettina Müller 20.9.2017
Portrait Regisseur hinter Gittern Von Klaus-Helge Donath Ausgabe vom 23.8.2017, Seite 2, Schwerpunkt Download (PDF)
Flüchtlingshilfe als Nabelschau KOMÖDIE Dialoge mit humorvollen Spitzen: In „Willkommen“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz im Renaissance-Theater ringen die Bewohner einer WG darum, ob sie einen Flüchtling aufnehmen sollen Von Linda Gerner Ausgabe vom 1.6.2017, Seite 30, taz.plan Download (PDF)
Herbert Fritsch an der Volksbühne Pfeift auf die Erwartungen Retro, lustig, verschroben: Zwischen den Jahren sind einige Arbeiten des Regisseurs zu sehen, bevor er 2017 das Haus verlässt. Von René Hamann 26.12.2016
Vom Bolzplatz-Fame zum Weltruhm Postmigrationstheater „Peng! Peng! Boateng!“ erzählt die Geschichte der ungleichen Boateng-Brüder, die vom Weddinger „Fußballkäfig“ die Stadien der Welt eroberten Von René Hamann Ausgabe vom 15.12.2016, Seite 26, taz.plan Download (PDF)