Blühe, Vaterland! Der MDR praktizierte drei Wochen einen medialen mentalen „Aufbau Ost“ – zwecks Abbau westdeutscher Vorurteile, die auch den MDR betreffen Von GUNNAR LEUE Ausgabe vom 29.3.2005, Seite 18, Medien Download (PDF)
Truthahn auf dem Bauch Ohne Bewusstsein auf jung geschminkt: Das Deutsche Nationaltheater Weimar will sich mit der deutschen Erstaufführung von Elfriede Jelineks „Bambiland“ auf Kriegsgebiet wagen und scheitert Von HARTMUT KRUG Ausgabe vom 4.12.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Die Rückkehr vom St. Peter Peter Handke schrieb eine furiose Hate-Speech, Claus Peymann hat sie komödiantisch abgefedert. Ergibt: eine gelungene Uraufführung des Theaterstücks „Untertagblues“ im Berliner Ensemble Von ANDREAS MERKEL Ausgabe vom 2.10.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Das Drama des Täters In Frankfurt wurde der Fall des ermordeten Bankierssohns Jakob Metzler als Theaterstück auf die Bühne gebracht. Der befürchtete Skandal aber blieb aus Von HEIDE PLATEN Ausgabe vom 18.9.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Fast eine von uns Eigentlich wäre die Provokateurin Inge Meysel eine perfekte Galionsfigur der Linken gewesen. Doch die hatte „die Mutter der Nation“ meist nur belächelt. Ein Versuch der Annäherung zum Abschied Von SABINE STAMER Ausgabe vom 24.7.2004, Seite 18, Gesellschaft Download (PDF)
Die Peinlichkeit, Bruno zu sein Schluss mit dem Menschentheater: Zum Ende von Christoph Marthalers Züricher Intendanz wird ein kühler Blick auf den neuen Menschen geworfen. Den „Elementarteilchen“ von Michel Houellebecq nimmt die Regie von Johan Simons Zynismus und Geilheit. Und gönnt den Schauspielern Sternstunden Von TOBI MÜLLER Ausgabe vom 9.6.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Hand im Schritt Gegen Ekel, Weltschmerz, Langeweile: In Thomas Ostermeiers Inszenierung von Wedekinds „Lulu“ an der Berliner Schaubühne fallen die Dessous der Frauen früh und die Fassaden der Männer spät Von SIMONE KAEMPF Ausgabe vom 26.3.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Ein Leben unter Zombies Ihre Frage: Was spricht da, wenn ich rede? Ihr Ziel: die Konfrontation (mit dem Effizienzdenkenim Neoliberalismus). Die Schriftstellerin Kathrin Röggla schreibt über Arbeits- und Medienjunkies Von ALEXANDER HAAS Ausgabe vom 17.3.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Monokini in der Uckermark Zu Anfang der Achtzigerjahre noch eine Nostalgiekiste für Apo-Opas über dreißig, heute ein schöner modellhafter Ritt durch vierzig Jahre westdeutsche Geschichte: Das Berliner Grips Theater führt Volker Ludwigs und Detlef Michels Stück „Eine linke Geschichte“ in seiner inzwischen schon elften Fassung auf Von CHRISTIANE KÜHL Ausgabe vom 15.3.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Die Realitätsgarantin Sie ist rotzig, instinktsicher, zäh, schlagfertig – und offen, zärtlich und weich wie der Regen: Ein Porträt der SchauspielerinFritzi Haberlandt, die in Lars Büchels Film „Erbsen auf halb 6“ als Lilly und im Hamburger Thalia Theater als Lulu brilliert Von KATRIN BETTINA MÜLLER Ausgabe vom 3.3.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Glaube als Passion „Vater unser“ ist das erste Theaterstück von Ulrich Seidl. Es lässt den Glauben an den Glauben ausgerechnet in der Berliner Volksbühne landen Von KATRIN BETTINA MÜLLER Ausgabe vom 27.2.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Einige Hintergründe zu Rolf Hochhuths neuem Stück Wenn McKinsey zweimal klingelt Von HELMUT HÖGE Ausgabe vom 18.2.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Neurosen unter Frauenröcken Ein weiteres Sportstück der Befindlichkeit: Sebastian Nübling setzt „Don Karlos“ an den Münchner Kammerspielen politisch unscharf, aber anfangs furios in Szene. Doch dann verliert seine Studie der Hassliebe zwischen Vätern und Söhnen an Kraft Von SABINE LEUCHT Ausgabe vom 10.2.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Hyperaktivität der Boheme Das Zentrum ist vage, und an den Rändern franst alles aus: Frank Castorf inszeniert Pitigrillis Roman „Kokain“ an der Berliner Volksbühne – alles in allem ein ungemein rauschmimetischer Abend Von DETLEF KUHLBRODT Ausgabe vom 2.2.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Weltumspannend „Unsere Art zu leben“: Globalisierung, Inzest, Psychoanalyse, Ehedramen und selbst das europäische Mahnmal für Juden auf dem 4. Festival Internationaler Neuer Dramatik der Berliner Schaubühne Von DOROTHEA MARCUS Ausgabe vom 27.1.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
„Die haben keine Prostata“ In Wilhelmshaven sollte heute „Warten auf Godot“ aufgeführt werden – auch Frauen sollten mitspielen. Die Beckett-Erben haben deshalb die Aufführung untersagt. Stimmen zum Spiel Von FRIEDERIKE GRÄFF Ausgabe vom 24.1.2004, Seite 18, zweite Meinung Download (PDF)
Riech, was mufft von draußen rein Im Schauspielhaus Düsseldorf hat man Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ ausgegraben und meint das Kriegsheimkehrerstück wieder einmal aufführen zu müssen. Doch die Inszenierung von Martin Oelbermann, die zu nahe an Bocherts Theaterstilistik bleibt, macht nicht klar, warum Von ALEXANDER HAAS Ausgabe vom 20.1.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Metastasen der Rache „Es ist eine grausame Welt, aber es ist unsere Welt“: Elias Perrig hat am Stuttgarter Staatsschauspiel die deutschsprachige Erstaufführung von Peter Verhelsts Shakespeare-Adaption „Romeo und Julia (Studie eines ertrinkenden Körpers)“ inszeniert Von CLAUDIA GASS Ausgabe vom 19.1.2004, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Die Fata Morgana des westlichen Menschen Realitätsverlust unter Zwillingstürmen: Wilfried Minks bringt David Lindemanns „Koala Lumpur“ am Schauspielhaus Bochum heraus Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 22.12.2003, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Himmel über den Kirchen Kein Skandal: Christoph Schlingensief inszeniert am Wiener Burgtheater Elfriede Jelineks Stück „Bambiland“ und macht daraus eine in sich geschlossene, vielschichtige Oper – wahnwitzig, triumphierend, hemmungslos überzogen. Vielleicht aber auch eine Idee zu perfekt und ohne ein Risiko einzugehen Von FLORIAN MALZACHER Ausgabe vom 15.12.2003, Seite 18, Kultur Download (PDF)