„Tod eines Praktikanten“: 477,51 Euro kosten die Fototapeten, 298 die Hochzeitskleider, selbst die Tagesgage ist auf das Kostüm jeder Darstellerin gedruckt. Nur die Gage, die René Pollesch kriegt, steht nirgends. Ansonsten ist der neue Abend des performenden Performance-Hinterfragers dünn
Identifikation oder Distinktion durch Lesen und Schauen: Die Ausstellung „Erblätterte Identitäten: Mode – Kunst – Zeitschrift“ in Ulm handelt vom Wunsch der Kunst und der Mode, jeweils das andere zu sein – und von ihrem Wunsch, es nicht zu sein
Basics sind ein Ausfluss des Zeitgeists, der sich paradoxerweise als Klassiker erweist: Die New Yorker Modespezialistin Nancy MacDonell hat ein Buch über „Zehn Dinge, die jede Frau in ihrem Kleiderschrank haben muss“, geschrieben
Rebecca Menzels Buch „Jeans in der DDR. Vom tieferen Sinn einer Freizeithose“ erkundet, wie sich der Symbolwert der Jeans in der DDR veränderte: vom verpönten zum akzeptierten Kleidungsstück
Am vergangenen Wochenende ging in Luzern das Modefestival Gwand zu Ende. 1993 als Schweizer Veranstaltung gegründet, zieht die Gwand mit ihrer Mischung aus Glamour und Pragmatismus mittlerweile auch die internationale Modewelt an. Ausgezeichnet wurde der Designer Haider Ackermann
Musliminnen müssen keine Sackgewänder tragen, um ihre Reize zu verhüllen. Die erste muslimische Modenschau präsentierte einen tragfähigen Kompromiss zwischen Schleier und Minirock
„Anuraaqtug“ bedeutet in der Sprache der Inuit „der Wind bläst“. Was bei der Renaissance des Anoraks irgendwie auf der Strecke blieb, war das schlechte Gewissen über den Pelz an der Kapuze