"Emil und die Detektive" an der Volksbühne Parole Kill Bill Kommentar von Katrin Bettina Müller Frank Castorf inszeniert Erich Kästners Stück unter Verwendung von Texten aus Döblins "Berlin Alexanderplatz". Es gibt zwei Versionen: Für Neun- und für 17jährige. 4.12.2007
Theaterfestival "Impulse" Zwölf Euro Wettgewinn Schaumstoffleichen pflastern seinen Weg: In Köln, Mülheim, Düsseldorf und Bochum stellt das Festival "Impulse" die Theaterformen der freien Szene vor. Von Dorothea Marcus 27.11.2007
Neue Intendanz am Schauspiel Köln Nibelungenhort und Peepshow Karin Beier eröffnete ihre Intendanz am Schauspiel Köln mit vier Abenden. Nicht alles überzeugte. Ihre experimentierfreudige Haltung aber in jedem Fall. Von Alexander Haas 16.10.2007
Der Steirische Herbst Alles wird verkleinert Skandal war früher. Heute ist der Ausfall der Erregung die größte Provokation. Der Steirische Herbst in Graz arbeitet mit Theaterkollektiven und Stadtrundgängen. Von Katrin Bettina Müller 8.10.2007
Zarah Leander-Oper Kein Nazi-freies Schweden Die Oper "Zarah - bewundert und angespuckt" löst in Schweden eine Kontroverse aus. Die Nazi-Sympathisantin werde zu unkritisch dargestellt, heißt es. Von Petter Larsson 26.9.2007
RAF-Kunst Genuss an der Feindschaft Das Stuttgarter Schauspiel befragt in drei Projektwochen die Geschichte der RAF. Die erste begann unter dem Titel "Endstation Stammheim" mit Stücken von Pollesch und Protokoll. Von Katrin Bettina Müller 25.9.2007
Spieltriebe 2 Nichts verkommen lassen Das Osnabrücker Theater hat sich durch Uraufführungen neuer Stücke einen Namen gemacht. Doch diese Spielzeit beginnt mit dem ersten Zweitaufführungsfestival Deutschlands. Von Thorsten Stegemann 18.9.2007
Die ganz große Bildungsbürgershow Am Samstag war es so weit: Peter Steins lang erwartete Inszenierung von Schillers „Wallenstein“ ging über die Bühne. 10 Stunden! 7.500 Verse! Warum man sich das antut? Weil Stein so etwas kann Von DIRK KNIPPHALS Ausgabe vom 21.5.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
„Für eine Zeit in einem anderen Leben“ Der politische Moment des Kinobesuchs: Ein Gespräch mit Alexander Horwath über die Rezeption des Films in der Kunstwelt und sein Programm für die documenta 12 Von BRIGITTE WERNEBURG Ausgabe vom 14.5.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Schöne Männerbäuche Lob der Reife: Jürgen Goschs „Sommernachtstraum“ im Deutschen Theater Berlin ist nicht nur dionysisch wild, sondern auch verspielt und lustig Von KATRIN BETTINA MÜLLER Ausgabe vom 14.5.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Das überaus reale Durcheinander Eine unerwartete Form von Gegenöffentlichkeit: Leben zu erzählen ist die Stärke des neuen deutschen Dokumentartheaters. Fast wie Journalisten arbeiten heute die Regisseure – nur dass sie dabei nicht über, sondern mit ihren Protagonisten reden Von AURELIANA SORRENTO Ausgabe vom 4.4.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Spielen am Ende der Welt Wie bespielt man die Stadthalle Aurich und das Kurtheater Norderney? Mit Uraufführungen junger Autoren! Das Theater Wilhelmshaven macht das vor. Zum Beispiel mit Stücken von Katharina Gericke Von BENNO SCHIRRMEISTER Ausgabe vom 20.3.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Senkrechtstarter des Regietheaters In ihren Inszenierungen wagen sich die beiden Regisseure weit vor, riskieren etwas, auch auf die Gefahr hin, eine Schlappe zu erleiden: Trotzdem wollen David Bösch und Roger Vontobel lieber von der älteren Generation lernen, als sich gegen sie aufzulehnen. Den Druck sich abzugrenzen kennen sie nicht Von SIMONE KAEMPF Ausgabe vom 14.3.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Ein sinnloser Anfall von Nüchternheit Der Abend will ganz offensichtlich die Sinne anspringen und gibt sich ganz daher atmosphärisch und assoziativ. Doch irgendwann fragt man sich, wozu all die Mühe? – Michael Thalheimer inszeniert Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ am Thalia Theater Hamburg Von SIMONE KAEMPF Ausgabe vom 12.3.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
theatertreffen etc. Mehr gute Laune, weniger Debatten Von KATRIN BETTINA MÜLLER Ausgabe vom 14.2.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Der Verlust der inneren Sicherheit Verdächtige Koffer, verlorene Gestalten: Zwei Uraufführungen am Schauspiel Stuttgart malen den Großstadtdschungel in sparsamen Bildern Von CLAUDIA GASS Ausgabe vom 12.2.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Philosophen an der Trinkhalle Sie leben antriebslos vor sich hin und „denken mit dem Hintern“: Die Helden der Gegenwartsdramatik sind anstrengend, wie sich nach der Lektüre neuer Stücke herausstellt. Doch gerade ihr Ausharren in der Beschädigung macht die Figuren glaubwürdig Von KATRIN BETTINA MÜLLER Ausgabe vom 16.1.2007, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Die Überflüssigen Streicheleinheiten für das linke Gewissen: wie den tragikomischen Dramen des russischen Dichters Anton Tschechow durch die Sinn- und Arbeitskrisen der Gegenwart aktuelle Bedeutung zuwächst Von AURELIANA SORRENTO Ausgabe vom 18.12.2006, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Therapiesitzung mit Seneca Intimes Fundstück: Glück ist machbar in Kai Hensels Monolog „Welche Droge passt zu mir?“, das am Stuttgarter Theater Rampe die Spielzeit beendet Von CLAUDIA GASS Ausgabe vom 26.7.2006, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Sterne über der Provence Das Theaterfestival von Avignon ist noch immer das größte der Welt – und noch immer wird dort Poesie und Avantgarde größer geschrieben als Politik und Körpersäfte. Da erfreut jede Bosheit in einem Bühnenbild, das oft nur aus Scheinwerferlicht besteht Von ANDREAS KLAEUI Ausgabe vom 12.7.2006, Seite 15, Kultur Download (PDF)