Täter im Opfer zeigen Wie fruchtbar ist George Taboris Theater für die Gedenkdiskussion? Jetzt liegt eine Analyse seiner „Vorstellungen vom Holocaust“ vor Von SABINE LEUCHT Ausgabe vom 5.9.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Von Doggenund Menschen Theater der Pannen: das Performance-Duo „Hygiene Heute“ setzt auf das Spiel mit Strukturen und Biographien – und auf den Überraschungseffekt Von FALK RICHTER Ausgabe vom 30.8.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Immer schön scheitern Hallo, hier Hauptstadt, hallo, hier Sprachrohr: Ein halbes Jahr lang haben sich die Berliner Bühnen unter großem medialem Aufwand heiser geschrien. Ein Rückblick auf die vergangene Spielzeit Von CHRISTIANE KÜHL Ausgabe vom 2.8.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Marathon für Warmduscher 21 Stunden verbrachten am Wochenende Menschen mit Reclam-Heftchen im Expo-Theater, um die erste Gesamtinszenierung von Goethes „Faust I und II“ zu studieren. Peter „Le texte, c’est moi“ Stein erfüllte alle Befürchtungen: Jede Regieanweisung Goethes wurde Tat, jedes Wort eine große Betonung Von JÜRGEN BERGER Ausgabe vom 26.7.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Ehrenamtlicher Feudalismus Die Schweiz möchte das Freilichttheater vom Geruch nach Heimat und Verbrechen befreien. Doch die Verwandlung der Regionen in Gemeinschaftskunstwerke verlangt nach unbezahlten Frondiensten Von TOBI MÜLLER Ausgabe vom 12.7.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Nur noch die Clowns für Karstadt Die Stadtrauminszenierung „ZeitenWende“ machte am Wochenende in Gießen die Nacht zum Tag und die City zur Bühne. Hübsche Idee, wenig überraschendes Ergebnis: Wenn der Bürger spielen darf, spielt er am liebsten Konsumrausch. Bericht einer theaterwissenschaftlichen Butterfahrt Von ESTHER SLEVOGT Ausgabe vom 4.7.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
100 Jahre Krieg Claus Peymann inszeniert Shakespeares „Richard II.“ in der Übersetzung von Thomas Brasch. Am Berliner Ensemble wird aus dem angestrengten jungen König ein kalter Spieler und Machtmensch Von CHRISTIAN SEMLER Ausgabe vom 3.7.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Der Lackmustest Der Mann aus Sri Lanka ist der Gewinner. Christoph Schlingensiefs präzises Spiel mit dem Zynismus ist zu Ende gegangen – und alle haben mitgespielt und Farbe bekannt Von CORNELIA NIEDERMEIER Ausgabe vom 19.6.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Nur Hitler mit Niveau In Brandenburg sollte ein Skandal gemacht werden. Doch die Inszenierung von „Mein Freund Hitler“ geriet belangloser, als nicht nur die Polizei dachte Von RALPH BOLLMANN Ausgabe vom 10.6.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Viel Spaß is over Ihr werdet alle Schnittchenschmierer und Sitzpinkler sein: Leander Haußmann, der Prinz of Theaterpop, verabschiedet sich mit „Peter Pan“ als Intendant vom Schauspielhaus in Bochum Von ELKE BUHR Ausgabe vom 30.5.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Weich ist der Boden der Wahrheit Schneewittchen goes Hamlet: Während schon Robert Walser bei seiner Bearbeitung des Grimmschen Märchens schwer gegrübelt hatte, vertraut sich der Schweizer Regisseur Elias Perrig in der Stuttgarter Inszenierung ganz dem Rätsel an und versteckt sein Talent im Detail Von SABINE LEUCHT Ausgabe vom 22.5.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Last Exit Marienhof Aufschreiben, was nach Sendeschluss noch übrig bleibt: Auf dem Stückemarkt am Rande des 37. Berliner Theatertreffens suchen die jungen Dramatiker die Gegenwart und finden Reality-TV und Vorabendserien Von ESTHER SLEVOGT Ausgabe vom 18.5.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Der Text bleibt nur Text Vom Irrsinn zum eloquenten Kitsch: Für seine erste Premiere am Berliner Ensemble inszenierte der neue Hausregisseur Philip Tiedemann „Marat/Sade“ von Peter Weiss Von PETRA KOHSE Ausgabe vom 12.5.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Keinesfalls den Teletubbies zurückwinken Unter Schmerzen hat die Jury zehn Stücke zum 37. Theatertreffen nach Berlin geladen und ist, ach, trotzdem mit der Auswahl unzufrieden. Die Theatermacher leiden indes am Bürger und der unerreichten Subversivkraft von Computerviren. Welch hübscher Festivalauftakt! Von CHRISTIANE KÜHL Ausgabe vom 9.5.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Tausend Jahre Sex and Crime Dramen, Essays, Romane: Laurent Gaudé ist fest zur Autorschaft entschlossen. Und hervorragend. Im Schauspiel Essen wurde sein Stück „Kampfhunde“ uraufgeführt, das dem jungen französischen Autor bereits den Vergleich mit Bernard-Marie Koltès einbrachte Von MORTON KANTSTEINER Ausgabe vom 4.4.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Lebende Tote Wie modern ist die Wiener Burg? Zur Uraufführung von „Klaras Verhältnisse“ Von CORNELIA NIEDERMEIER Ausgabe vom 3.4.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Empfinden, lieben eben Elektrische Stühle Fehlanzeige: Wären die Werber der Berliner Kammerspiele doch schon mal früher in ihr Theater gegangen. Auch nach dem Relaunch sitzt man weiterhin bequem in Tassos „Aminta“ Von ESTHER SLEVOGT Ausgabe vom 8.3.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Popcornwaschmaschinen René Pollesch bastelt sich mit postdramatischem Theater eine erfolgreiche zweite Autorengeburt. „Bambi Sickafossee“ am Jungen Theater Göttingen ■ Von Jürgen Berger Von Jürgen Berger Ausgabe vom 1.3.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Sex in Schwarzweiß Mit Boian Ivanovs „Traurige Gesichter“ löst sich das bulgarische Theater von parabelhafter Diktaturaufbereitung. Leider landet es bei trivialer Befindlichkeit ■ Von Hartmut Krug Von Hartmut Krug Ausgabe vom 29.2.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Tod eines Traumpaares Franz Xaver Kroetz hat sich für sein neues Stück „Das Ende der Paarung“ Gert Bastian und Petra Kelly zum Vorbild genommen. Mit seiner Uraufführung am Berliner Ensemble schlug Claus Peymann die Premierenbesucher schließlich doch noch in Bann ■ Von Esther Slevogt Von Esther Slevogt Ausgabe vom 7.2.2000, Seite 14, Kultur Download (PDF)