Über Jahrzehnte torpedierte die CDU ein modernes Einwanderungsgesetz. Jetzt tritt es in Kraft – bleibt aber weit hinter dem zurück, was nötig wäre 20–22
Die Schriftstellerin Aslı Erdoğan wurde 2016 in der Türkei inhaftiert. Heute lebt sie in Berlin. Ein Gespräch über das Leben im Exil, die Haft und den Zustand der Türkei
Wer aus der Türkei nach Deutschland migriert, landet oft in prekären Arbeitsverhältnissen. Die „New Wave“ hat die Wahl zwischen Callcenter und Schwarzarbeit
Bei der Festnahme von Yılmaz S. sind Daten von Asylsuchenden an den türkischen Geheimdienst gelangt. Dafür sind auch die deutschen Behörden verantwortlich.
Die Bundesregierung teilt mit: 21.000 Menschen seien freiwillig mit deutscher „Starthilfe“ in ihre Herkunftsstaaten zurückgekehrt, auch in Krisenländer wie Irak und Afghanistan. Aber nicht alle hielten es dort aus. Warum ein Afghane erneut floh und wie es ihm jetzt auf einer griechischen lnsel ergeht3
Du sollst heiraten. Du musst zusagen. Du darfst nicht zurück.Du wirst meine Frau. Ich werde dich töten:Die Geschichte von Zohra handelt von Zwangsverheiratung und einem mühsamen Weg in die Freiheit20–22
Nach 30 Jahren Diskussion einigt sich die Bundesregierung auf Regeln zur Einwanderung von Fachkräften. Sie legt die Hürden hoch. Dennoch hat die Union schon jetzt Angst vor ihrer eigenen Courage3
Zu häufig sind sie wieder die Anderen, die Hinzugekommenen, AusländerInnen: Deutsche aus Familien mit Einwanderungsgeschichte. Einige wollen das nicht länger hinnehmen. Sie emigrieren4–5
Vor 20 Jahren begann der Kopftuchstreit in Deutschland. Und noch immer gilt das ein Quadratmeter große Stück Stoff als Integrationsbremse. Aber liegt das an den Trägerinnen? Der Fall der Studentin Hawa Öruc4, 5
Die DFB-Elf steigt ins WM-Turnier ein, und immer noch hängt ihr das Treffen von Mesut Özil und İlkay Gündoğan mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan nach. Warum agieren perfekt designte Fußballprofis manchmal so amateurhaft?WM taz 29–33
Mehr als 700.000 türkischstämmige BürgerInnen sind am Sonntag stimm-berechtigt. Früher eine ziemlich sichere Bank für die SPD. Doch die Enttäuschung ist groß. Und jetzt tritt auch noch eine Erdoğan-Fan-Partei zur Wahl an▶SEITE 3