Nahost-Konflikt Jüdisch, postsowjetisch, besatzungskritisch sucht … Für unsere Autorin war Israel das gelobte Land, heute schämt sie sich für ihren Pass. Eine Geschichte von Entfremdung – und der Suche nach Verbündeten. Von Marina Klimchuk 15.2.2026
Gedenken in der Ukraine Blumen für Opa Seit 2009 werden in der Ukraine Stolpersteine für Holocaustopfer verlegt. Dezentrale Erinnerung ist auch für Gedenken in Putins Angriffskrieg wichtig. Von Peggy Lohse 27.1.2026
Holocaust in der Ukraine Die Erde voller Knochen Die Ukraine hat nach Polen die meisten Holocaust-Opfer zu beklagen. Noch heute ist das Land voller Massengräber. Gedenken ist auch deshalb mühsam. Von Klaus Hillenbrand 27.1.2026
80 Jahre Befreiung Ein Leben, zwei Mal Flucht Als Kind floh die Jüdin Switlana Petrowskaja vor den Nazis aus dem sowjetischen Kyjiw ins sichere Russland. Mit 86 muss sie wieder flüchten. Nach Deutschland. Von Klaus Hillenbrand 7.5.2025
80 Jahre Befreiung Hitlerüberlebt,Stalingetrotzt,Putinentkommen Die jüdische Ukrainerin Switlana Petrowskaja hat überlebt. Immer wieder4–5 Unser Autor war 14, als er mit seinem Freund versucht dem Endsiegwahn der Nazis zu entkommen25–27 Ausgabe vom 3.5.2025, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Der Hausbesuch Sie ist doppelt betroffen Maya Grossmann ist in Charkiw geboren und jüdisch. Nach dem 24. Februar 2022 erfuhr sie viel Solidarität in Deutschland, nach dem 7. Oktober 2023 nicht. Von Lea De Gregorio 27.12.2024
Neues Kulturzentrum in Ukraine Ansage gegen den Nihilismus In der ukrainischen Stadt Lwiw entstand während des Kriegs das Kulturhaus Jam Factory. Es erinnert an jüdisches Leben und widmet sich der Ukraine. Von Dorothea Marcus 28.11.2024
Große taz-Recherchen 2023 Was danach geschah Journalismus deckt Missstände auf. Und dann? Ein Blick zurück auf einige taz-Recherchen des zu Ende gehenden Jahres – und auf ihre Folgen. Von Anne Fromm, Jean-Philipp Baeck, Malene Gürgen und Christian Jakob 26.12.2023
Eine jüdische Perspektive Klischees versperren den Blick Was ist im Jahr 2022 passiert? Unsere Autorin ist ukrainische Jüdin und als Kind nach Deutschland gekommen. Sie blickt zurück auf das vergangene Jahr. Von Katja Sigutina 31.12.2022
Millionenstadt in der Ukraine Am Rande des Imperiums Einst wurde Dnipro zum Ruhme von Russlands Zarin Katharina gegründet. Heute schlagen russische Raketen in der viertgrößten Stadt der Ukraine ein. Von Bernhard Clasen 1.12.2022
Ein antisemitischer Horror Warum unterstützten manche Ukrainer den Massenmord der NS-Besatzer an den Juden? Jeffrey Veidlingers überzeugende Studie über die Vorgeschichte des Holocaust Von Klaus Hillenbrand Ausgabe vom 26.11.2022, Seite 13, politisches buch Download (PDF)
Jüdisches Neujahrsfest in Ukraine Wider Scholem wet seyn oif der Welt Scholem, Frieden, ist der Wunsch der Jüdinnen und Juden von Lwiw zu Rosch Haschana. Aber wie können sie feiern, wenn Söhne und Töchter im Krieg sind? Von Marina Klimchuk 30.9.2022
Nazi-Verfolgte in der Ukraine Vom Elend des Krieges eingeholt Deutsche NS-Gedenkstätten unterstützen die letzten lebenden Nazi-Verfolgten in der Ukraine. Viele von ihnen leben unter prekären Bedingungen. Von Klaus Hillenbrand 27.9.2022
Jüdische Solidarität für die Ukraine Im Grunde Überlebensmusik Ein Sampler mit Songs von jüdischen Künstler:Innen aus aller Welt zeigt sich solidarisch mit der Ukraine: „Rusishe krigshif, shif zikh in dr'erd“ Von Katja Kollmann 26.5.2022
Jüdische Gemeinde in der Ost-Ukraine Schabbat in Kriegszeiten Nur noch wenige Menschen leben in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk. Rabiner Schilin versorgt die Dagebliebenen mit Lebensmitteln. Von Oleksii Ladyka 6.5.2022
Debatten über den Krieg in der Ukraine „Wir sind alle Juden!“ Zwei Drittel der Dresdner Juden und Jüdinnen stammen aus der Ukraine, ein Drittel aus Russland. Warum der Krieg die Gemeinschaft dennoch nicht entzweit. Von Michael Bartsch 21.3.2022
Ukrainische Juden in Deutschland Zwischen Wut und Hilflosigkeit Knapp die Hälfte der Juden in Deutschland hat ukrainische Wurzeln. Unabhängig von Generation und Wohnort fühlt sich der Krieg für sie sehr nah an. Von Erica Zingher 13.3.2022
Flüchtlingshilfe in Großbritannien Ein Rabbi für die Ukraine Jonathan Romains Mutter entkam Nazideutschland einst mit den „Kindertransporten“. Ähnliches organisiert der Rabbi nun für Ukrainer. Von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski 10.3.2022
Gedenken an die Toten von Babyn Jar Wir haben nur Worte In diesen Tagen wurde in Kiew der Toten des NS-Massakers von Babyn Jar gedacht. Bis heute wird dort ums Gedenken gerungen. Ein Ortsbesuch. Von Waltraud Schwab 9.10.2021
80 Jahre Massaker bei Kiew Picknick oder Gedenken Vor 80 Jahren erschossen Nazis und Helfer 33.771 Jüdinnen und Juden in Babyn Jar nahe Kiew. Heute wird um den Ort und das Gedenken gerungen. Von Bernhard Clasen 29.9.2021