Ein Gespräch mit dem Grünen-Politiker Omid Nouripour über die Situation in Iran. Außerdem: Was ein Sturz des Regimes für das Land und die Region bedeuten würde – und warum Teile der deutschen Linken schweigen2, 3, 16, 24, 39
Beim Berliner Gedenken an die ermordete Rosa Luxemburg wird Internationalismus großgeschrieben. Nur ein Aufstand erhält auffällig wenig Aufmerksamkeit.
Die Vize-Vorsitzende der Hamburger Links-Fraktion, Christiane Schneider, löst mit ihrer Rede zur Tibet-Frage einen Eklat in der Bürgerschaft aus. Der indirekte Vergleich zwischen Chomeini und dem Dalai Lama war „ein blöder Fehler“, sagt sie mittlerweile
Gesinnungsethiker unter sich: In Berlin traf sich ein Häuflein erschöpfter Eiferer und beriet, wie sich der Iran am besten bombardieren ließe, zum angeblichen Wohle Israels und gegen die deutsche „Appeasementpolitik“
Revolutionswächter drohen mit einem Putsch gegen Präsident Chatami. Berlins Professoren setzen sich für die Freilassung der inhaftierten Studenten ein ■ Von Thomas Dreger
Die Konservativen mobilisieren Zehntausende zu einer Jubelkundgebung für die Islamische Republik. Studentenorganisationen rufen zur Zurückhaltung auf ■ Von Thomas Dreger
■ Erneut protestieren Tausende Hochschüler und Bürger für die Fortsetzung des Reformkurses von Präsident Mohammad Chatami. Schüsse und Tränengas in Teheran. Auch in 13 weiteren Städten wird demonstriert
Die Zeitung „Salam“, die im Iran die heftigsten Proteste seit der Islamischen Revolution auslöste, wurde den Konserativen zu heiß. Sie deckte zuviel auf ■ Von Thomas Dreger