Hannah-Arendt-Preis für Seyla Benhabib Brücken bauen ohne Geländer Seyla Benhabib führt Arendts „Denken ohne Geländer“ weiter: kritisch, feministisch, dialogisch. Dafür bekommt sie den Hannah-Arendt-Preis – ohne Eklat. Von Robert Matthies 18.11.2025
USA gegen Wole Soyinka Nobelpreisträger gegen Nicht-Nobelpreisträger Nigerias Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka soll sein US-Visum abgeben. Dabei hat er schon zu Trumps erster Amtszeit darauf verzichtet. Von Dominic Johnson 30.10.2025
Bonner Schau zu Susan Sontag Sie machte Denken zur öffentlichen Praxis Susan Sontag sollte man sich jetzt zu Gemüte führen. Warum, macht eine Ausstellung über die Essayistin in der Bonner Bundeskunsthalle deutlich. Von Verena Harzer 6.8.2025
Neues Buch von Piet de Moor Hier spricht Holden Caulfield J. D. Salinger war beim D-Day 1944 dabei, besuchte Post-Nazi-Deutschland und lebte später als Einsiedler. Wie würde er über sein Leben sprechen? Piet de Moor stellt es sich in „Gunzenhausen“ vor. Von Jochen Schimmang 14.6.2025
Nachruf auf Regisseur David Lynch Meister des derangierten Kinos Der Regisseur David Lynch schuf Albtraumwelten, in denen es sich bestens leben lässt. Das lag nicht zuletzt an seinem Witz. Ein Nachruf. Von Tim Caspar Boehme 17.1.2025
Im Gespräch Gretchen Dutschke-Klotz „Jesus hat wirklich sozialistische Sachen gesagt“ … und Rudi Dutschke konnte nur Fisch panieren. Ein Gespräch mit der Aktivistin und Autorin Gretchen Dutschke-Klotz über Männer, Glauben und die 68er. Interview von Stefan Hunglinger und Plutonia Plarre 24.12.2024
Tagung über Antisemitismus in Hamburg Aufklärung und Lustgewinn Was zeichnet Antisemitismus aus und wie wirken religiöse Motive in ihm weiter? Eine Tagung im Institut für Sozialforschung versuchte sich an Antworten. Von Ulrich Gutmair 11.12.2024
Eine Begegnung mit Susan Bernofsky Die Übersetzerin In Deutschland wird gerade der 100. Geburtstag von Thomas Manns „Zauberberg“ begangen. In New York sitzt Susan Bernofsky noch an einer Neuübersetzung. Von Simone Schmollack 2.12.2024
Friedenspreis für Anne Applebaum Für den Frieden, aber nicht bedingungslos Die US-amerikanisch-polnische Publizistin Anne Applebaum hält in Frankfurt eine scharfzüngige Rede wider Appeasementpolitik mit Russland. Von Jan Feddersen 20.10.2024
Boyle der Woche „Will nicht bei Harris einbrechen“ Bis zur US-Präsidentschaftswahl befragt die taz den Autor T.C. Boyle jede Woche zur Lage in seinem Heimatland. Dieses Mal geht es um das Waffenrecht. Interview von Stefan Hunglinger 28.9.2024
Zum Tod von Fredric Jameson Alles kollabiert Der US-Literaturtheoretiker Fredric Jameson ist gestorben. Er schrieb über die Bedeutungsproduktion in unserer Kultur, vor allem in der Postmoderne. Von Robert Misik 23.9.2024
Umgang mit J.D. Vance Plattitüden statt Analyse Kolumne Schlagloch von Ilija Trojanow Ja, das neoliberale Projekt führt zu einer auch geistigen Gewalttätigkeit. Das entbindet uns aber nicht davon, J. D. Vance ernst zu nehmen. 30.7.2024
T. C. Boyle über Trump „Hat sich die Schüsse zuzuschreiben“ T. C. Boyle gilt als einer der wichtigsten Autoren der USA. Ein Gespräch über Faschismus, die Arbeiterklasse und Hoffnung wider alle Hoffnung. Interview von Stefan Hunglinger und Jan Pfaff 20.7.2024
Renommierter Adorno-Preis an Benhabib Für Kosmopolitismus Seyla Benhabib ist neue Preisträgerin des Adorno-Preises. Zuletzt gab es Forderungen, ihrer Vorgängerin Judith Butler den Preis zu entziehen. Von Tania Martini 7.6.2024
Jenny Erpenbeck und die USA Ein ganz besonderes Vergnügen Unerhörte Geschichten, dies- und jenseits des Atlantiks: Die mit dem Booker Preis bedachte Jenny Erpenbeck ist im englischsprachigen Raum überaus beliebt. Von Sebastian Moll 24.5.2024
Zum Tod von Paul Auster Er erzählte die Wirklichkeit Der US-Schriftsteller Paul Auster wurde mit fast fliegenden wie abgründigen Geschichten berühmt. Am Dienstag ist er im Alter von 77 Jahren gestorben. Von Dirk Knipphals 1.5.2024
Buch „Knife“ von Salman Rushdie Das Unglück namens gestern Über die auf ihn verübte Messerattacke hat Salman Rushdie ein Buch geschrieben. „Knife“ ist eine Verteidigung des Lachens und der Solidarität. Von Ulrich Gutmair 16.4.2024
Entdeckung der Autorin Diane Oliver Das stille schwarze Kind Sechs Jahrzehnte nach ihrem frühen Tod werden die Kurzgeschichten der Autorin Diane Oliver entdeckt. Sie beschreiben den Alltag im Rassismus. Von Dirk Knipphals 19.1.2024
Mascha Kaléko und New York Es wird noch gedichtet Dichterin Mascha Kaléko war ironisch und melancholisch zugleich. In New York hat sie Heimat gesucht. Ein Spaziergang auf ihren Spuren. Von Lea De Gregorio 24.11.2023