Krieg in der Ukraine Russifizierung von Ruinen Die russische Besatzungsbehörde zerstört auf der Krim eine antike griechische Ausgrabungsstätte. Dort lässt sie historisierende Neubauten entstehen. Von Marco Zschieck 1.8.2024
Gedenken an Hiroshima In Origamischuhen gegen Atomwaffen In Hiroshima treffen jährlich 10 Millionen Papierkraniche ein, um der Opfer des Atomangriffs zu gedenken. Die alten landen aber nicht einfach im Müll. Von Martin Fritz 13.5.2023
Kollektive Trauer in Zeiten der Pandemie Trauern heißt lernen Krieg ist heute, Pandemie war gestern. Da ist nur wenig Zeit zum Innehalten. Doch Trauer ist unabdingbar, weil sie zum Nachdenken anregt. Von Caroline Kraft 17.3.2022
Initiative zur Dekolonialisierung Peng-Kollektiv hart verfolgt Zur Terrorabwehr ermittelt das Landeskriminalamt gegen das Künstler*innenkollektiv Peng. Das hatte eine Karte über Kolonialismus veröffentlicht. Von Mohamed Amjahid 13.8.2021
Denkmaldebatte und das Hybrid Space Lab „Denkmäler sind Bedeutungsvehikel“ Wie man aushandeln kann, was ein Denkmal erzählt, und wie man Kritik einbringt, damit beschäftigen sich Elizabeth Sikiaridi und Frans Vogelaar. Interview von Brigitte Werneburg 24.7.2020
Hoppe, hoppe Reiter… Stehen lassen oder weg damit? Weltweit wird über Denkmäler von rassistischen Personen gestritten. Auch die einstige Kolonialmacht Niederlande ringt mit ihrer Vergangenheit 4-5, 13 Ausgabe vom 30.6.2020, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Deutschlands erstes Weltkulturerbe Aachen, Karl und Karlchen Vor 40 Jahren wurde der Aachener Dom Karls des Großen Weltkulturerbe. Karl ist Kult in der Stadt. Er bescherte Aachen 1.200 Jahre Wohlstand. Von Martin Wein 3.11.2018
Die Bäume zwischen den Baracken Wie erzeugt man ein Bild der Geschichte, die kaum Spuren hinterlassen hat? Ein internationales Jugendcamp beschäftigte sich mit der NS-Zwangsarbeit in Berlin. Die Ergebnisse sind facettenreich Von Vanessa Prattes Ausgabe vom 25.8.2018, Seite 48, berlin kultur Download (PDF)
Gedenkort für Fluchtopfer Ein Mahnmal für die Namenlosen Allein in diesem Jahr verschwanden 636 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. In Bremen entsteht nun der erste Gedenkort für Fluchtopfer – auf einem Friedhof in Arsten. Von Eva Przybyla 28.5.2018
Wikingerorte werden Weltkultur Die Unesco will die Siedlung Haithabu an der Schlei und das Danewerk zum Weltkulturerbe erklären Ausgabe vom 16.5.2018, Seite 26, nord Download (PDF)
Pläne für Olympisches Dorf von 1936 Im „Speisehaus der Nationen“ wohnen Wo sich 1936 rund 4.000 Sportler aus aller Welt auf die NS-Spiele vorbereiteten, soll gebaut und saniert werden. Ein stimmiges Denkmalkonzept fehlt aber noch. Von Rolf Lautenschläger 19.7.2017
Zerstörung Kann man Palmyra, das auch ein Ort europäischer Erinnerungskultur war, wiederaufbauen? Krieg gegen Symbole Von Ronald Berg Ausgabe vom 14.1.2017, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Kaserne der Erinnerung MILITÄR Im „Wald der Erinnerung“ soll der im Ausland getöteten SoldatInnen gedacht werden. Der Hain liegt auf einem Kasernengelände mit Zugangbeschränkung Von LAURA BACKES Ausgabe vom 17.11.2014, Seite 07, Inland Download (PDF)
„Die Opfer anerkennen“ Uni-Vortrag zu globaler Erinnerungskultur Von EMS Ausgabe vom 4.7.2011, Seite 24, Hamburg Aktuell Download (PDF)
„Unseren tapferen Helden“ Von ANJA MAIER Ausgabe vom 1.11.2008, Seite 03, gedenkstätte frontlinie Download (PDF)
Abschluss des USA-Besuchs Papst betet auf Ground Zero Benedikt XVI. hält Fürbitte für die Attentäter. Der Besuch in einer Synagoge verläuft ohne Debatte über Konflikte wegen des Karfreitagsgebets. Von Antje Bauer 21.4.2008
Streit um WM-Fete am Ehrenmal Während der Fußball-WM sollen im Treptower Park Konzerte stattfinden. Anwohner fürchten um ihre Ruhe – und um die der Toten am Sowjetischen Ehrenmal. Veranstaltung ist noch nicht genehmigt Von MARINA MAI Ausgabe vom 22.3.2006, Seite 24, Berlin Download (PDF)
Das Kopfgeld als letzte Chance Mit umstrittenen Mitteln sucht das Simon-Wiesenthal-Zentrum letzte NS-Täter Von SARAH MERSCH Ausgabe vom 21.9.2005, Seite 06, nachruf Download (PDF)
Der Gedächtnismann Simon Wiesenthal wollte verhindern, dass der Holocaust vergessen wird: „Der einzige Wert meiner Arbeit ist es, die Mörder von morgen zu warnen“ Von PHILIPP GESSLER Ausgabe vom 21.9.2005, Seite 06, nachruf Download (PDF)