Sei nett zu den Nachbarn Sibylle Berg kennt den Sinn des Lebens – und schickt deshalb ihre Figuren ins Elend. Zum Beispiel zwei mittelalte Frauen in dem Theaterstück: „Das wird schon. Nie mehr lieben!“ Ein Porträt zur Premiere Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 2.10.2004, Seite 17, Kultur Download (PDF)
Es raunt, es tönt Warum leidet diese Jugend bloß so viehisch? Zu seinem 100. Geburtstag taucht das Dortmunder Theater in die Tiefen des 20. Jahrhunderts und zeigt „Sternstunden des Expressionismus“ Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 28.9.2004, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Die Fata Morgana des westlichen Menschen Realitätsverlust unter Zwillingstürmen: Wilfried Minks bringt David Lindemanns „Koala Lumpur“ am Schauspielhaus Bochum heraus Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 22.12.2003, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Jetzt mal global gelacht Wer andern eine Pointe schreibt: In „Die Optimisten“ hat Moritz Rinke einige Moral unter den Humor gemischt, aber bei der Uraufführung in Bochum lässt Matthias Hartmann schlicht Komödie spielen Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 25.11.2003, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Sehnsucht satt Echtes Leben findet statt, wenn sich Fleisch, Blut und Text vermischen: Igor Bauersima inszeniert in Düsseldorf sein eigenes Stück „69“, das vom Menschenfresser aus Rotenburg inspiriert wurde Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 18.11.2003, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Es tut gar nicht weh Matthias Hartmann hellt einen Text von Falk Richter auf: Die Bochumer Uraufführung von„Electronic City“ ersetzt kulturpessimistische Untertöne durch den Spaß an der Verwandlung Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 10.10.2003, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Zuverlässig den Erfolg produzieren Matthias Hartmann konnte es sich aussuchen: Ab 2005 wird er neuer Intendant in Zürich. Hamburg hat das Nachsehen Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 12.9.2003, Seite 13, Meinung und Diskussion Download (PDF)
Kindheit mit Verdi und Kohle Erzählen hat keine Konjunktur: Die Theater-Inszenierungen im Sommerprogramm der Ruhrtriennale werden mehr von Rhythmen und Stimmungen zusammengehalten als von den Fäden der Narration Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 20.6.2003, Seite 17, Kultur Download (PDF)
Gefühle wie eine Katastrophe Die große Geste lebt und ihre Demontage auch: Die Ruhrtriennale beginnt mit zwei Inszenierungen von Patrice Chéreau und Alain Platel, mit heiligen Klassikern und ihrer Einverleibung als Pop Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 3.5.2003, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Die Hölle bin ich Matthias Hartmann hat in Bochum den Roman „1979“ von Christian Kracht für die Bühne adaptiert. Auch wenn der Theaterapparat manchmal ins Ächzen kommt: Der Inszenierung gelingt es, den schwierigen Vorgang abzubilden, der die schrittweise Verfertigung der Illusion beim Erzählen heißt Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 17.3.2003, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Die Metaphysik der Halle Der Himmel über der Ruhr soll heilig werden: Gérard Mortier startet mit Engeln und Eremiten in die Hauptsaison der Ruhrtriennale – beim Kampf um Publikum und Prestige kann er Beistand brauchen Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 26.2.2003, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Über alle siegt der Alpendialekt Philip Tiedemann inszeniert „Die Bergbahn“, ein frühes Horváth-Stück, am Düsseldorfer Schauspielhaus Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 13.1.2003, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Die Grausamkeit von nebenan Mit „Einordnen“, „Ausflug“ und „Land der Toten“ inszeniert Matthias Hartmann in Bochum drei versprengte Texte von Neil LaBute an einem Abend Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 21.12.2002, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Zurück ins Basislager Eine neue Jelinek-Uraufführung von einem alten Text: Mit den „Liebhaberinnen“ wirft Martin Oelbermann in Düsseldorf einen arg illusionslosen Blick auf den Besitz und die Körper. Jelineks Satzmechanik funktioniert auch trocken, doch es zeigt sich, ein Schuss Illusion gäbe ihr mehr Wucht Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 16.12.2002, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Drei Akkorde, ein Kalauer Ein Abgesang auf die Freiheit, Liebe, Lässigkeit des letzten Jahrhunderts: Jürgen Kruse inszeniert „True Dylan“ von Sam Shepard am Schauspielhaus Bochum Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 2.12.2002, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Proben nach Schulschluss Hier kommt die Gegenwart: Peter Sellars hat für die Ruhrtriennale „Die Kinder des Herakles“ von Euripides in einer Berufsschule inszeniert. Den Haag, HipHop und die Asyldebatte sind auch dabei Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 21.9.2002, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Wonne und Widerspruch Unter der Leitung von Gérard Mortier will die Ruhrtriennale Identitäten bauen und Kultur vermitteln. Die ersten Produktionen überzeugen gerade dann, wenn sie all diese guten Vorsätze vergessen Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 19.9.2002, Seite 17, Kultur Download (PDF)
Ik bin het Sprachbastard Wenn zwei dasselbe sagen, erzählt sich das Dritte: Beim Theater der Welt, das am Wochenende endete, haben Theaterleute die Sprachen der Nationen und der Sparten gemixt Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 2.7.2002, Seite 13, Kultur Download (PDF)
Charme der Unschärfe Multimedial: Bei der Premiere der Business-Satire „Die Direktoren“ am Schauspielhaus Bochum spielte neben Harald Schmidt auch die örtliche Sparkasse eine tragende Rolle Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 3.6.2002, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Der Dialoganlasser stottert Der Boom geht weiter: Matthias Hartmann inszeniert Jon Fosses Stück „Winter“ in Bochum – „Du / Du / Du / Du da“ Von MORTEN KANSTEINER Ausgabe vom 14.5.2002, Seite 16, Kultur Download (PDF)