Nachruf auf Schriftstellerin Christa Wolf Aus der Geschichte lernen Darum war es immer gegangen in der Literatur Christa Wolfs wie auch in ihrem Leben: bestehende Verhältnisse zu verändern - und sie zu bessern. Von Frauke Meyer-Gosau 1.12.2011
Anschwellende Reinrassigkeit Ichzentrierte Beschreibungssprünge, Novalis-Zitate und spätexpressionistisches Dichterlallen: Der Prenzlauer-Berg-Dichter und gewissenhafte Stasispitzel Sascha Anderson hat mit „Sascha Anderson“ vor allem eine Autobiografievermeidung geschrieben Von FRAUKE MEYER-GOSAU Ausgabe vom 2.3.2002, Seite 13, Kultur Download (PDF)
Im Marionettentheater Bis das „wirklichwahre Leben“ beginnt: Peter Handke schickt „die Frau“ durch die Sierra de Gredos und löst das Epochenproblem – der utopische Abenteuer-, Reise- und Liebesroman „Der Bildverlust“ Von FRAUKE MEYER-GOSAU Ausgabe vom 19.1.2002, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Kunststücke des Ödipus „Schicksal“ heißt der neue Roman von Tim Parks, aber es geht um Familie. Mit seinem Gedankenkarussell umkreist der Autor die Krankheit Liebe und schleudert den Leser zuletzt als Trabanten ins Ego-Universum. Man begreift: Aus dem Geisterhaus der geschilderten Ehe zieht kein Bewohner aus Von FRAUKE MEYER-GOSAU Ausgabe vom 22.3.2001, Seite 03, Literataz Download (PDF)
Eine, die nie nachließ Morgen, am 19. November, vor hundert Jahren wurde Anna Seghers geboren: Schriftstellerin, Kommunistin, Emigrantin. Die „Biographie in Bildern“ erzählt eine Jahrhundert-Geschichte von einer Frau, die in einem langen Leben einen langen Weg zurückgelegt hat – politisch, geografisch, künstlerisch Von FRAUKE MEYER-GOSAU Ausgabe vom 18.11.2000, Seite 18, Literataz Download (PDF)
Tirili, täterä, tanderadei – ziküth! „Teufelsbrück“: Brigitte Kronauer erzählt von Liebe, Tod und Teufel (und also auch vom Geld) und zieht dabei gnadenlos die Spießer, Glücksritter und Konsumhengste durch den Gesellschafts-Kakao. Die Ich-Erzählerin befindet sich dabei dauerhaft in einem Zustand hysterisierter Übertemperaturvon FRAUKE MEYER-GOSAU Von FRAUKE MEYER-GOSAU Ausgabe vom 18.10.2000, Seite VI, Literataz Download (PDF)
Löffler soll Naddel werden Weg mit den Büchern, her mit dem Spaß, an dem sich alte Knaben laben: Die aktuelle Krise des „Literarischen Quartetts“ könnte sofort auf das Allerleichteste beendet werden Von FRAUKE MEYER-GOSAU Ausgabe vom 20.7.2000, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Alles über Mutter „In einer Familie“ war Heinrich Manns erster Roman. Jetzt erscheint eine Neuauflage des verschollenen Debüts aus den Jahren 1892/93 Von FRAUKE MEYER-GOSAU Ausgabe vom 16.5.2000, Seite 15, Kultur Download (PDF)
50 Zeilen Ärger Wie war das mit dem Brecht und der Weigel?Carola Stern behauptet: „Männer lieben anders“ Von FRAUKE MEYER-GOSAU Ausgabe vom 25.4.2000, Seite 15, literatur Download (PDF)
Costanzos Schweiiine Im September 1969 war ganz schön was los am Garibaldi-Gymnasium. „Vorbeigeliebt“:Franceso Piccolos unsentimentaler Rückblick auf die Studentenbewegung in Italien Von FRAUKE MEYER-GOSAU Ausgabe vom 23.3.2000, Seite VIII, Literataz Download (PDF)
Alle Wetter: die Neue Welt ■ Angela Krauß reist von Neu Kynitzsch aus nach New York, und wer mitkommt, sieht in ihrer Erzählung „Milliarden neuer Sterne“ Von Frauke Meyer-Gosau Ausgabe vom 11.12.1999, Seite 26, Literataz Download (PDF)
. . . Brillanz, Genie, Schönheit (& c & c) . . .“ Mrs. Woolf auf dem Weg zum Weltruhm, schwankend zwischen empfindlicher Nervosität und Vergnügungsseligkeit. Virginia Woolfs Tagebücher aus den Jahren 1925 bis 1930 bieten verschärfte Mitteilungen vom Schlachtfeld der Gefühle ■ Von Frauke Meyer-Gosau Von Frauke Meyer-Gosau Ausgabe vom 4.12.1999, Seite 12, Kultur Download (PDF)
Eine Kopfnutz in Gold Adolf Endler passt in keine Form. Das Irrlicht der DDR-Literatur wird jetzt mit einer Gesamtausgabe geehrt ■ Von Frauke Meyer-Gosau Von Frauke Meyer-Gosau Ausgabe vom 24.9.1999, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Örtlich betäubt Wenn sie nichts sagen will, dann sagt sie nichts: Christa Wolf wird morgen Siebzig und blickt ohne Zorn und Aufregung zurück auf die Kämpfe um ihre Person ■ Von Frauke Meyer-Gosau Von Frauke Meyer-Gosau Ausgabe vom 17.3.1999, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Suchanzeige Heiner Müller Heiner Müller bewegte sich gekonnt in den Zwischenräumen der Systeme. Nach 1989 wurden jedoch auch seine Aufenthaltsräume abgerissen. Und wo steckt der große Guru heute? Ein Vivat zum 70. Geburtstag des verblichenen Hexenmeisters der Geschichte ■ Von Frauke Meyer-Gosau Von Frauke Meyer-Gosau Ausgabe vom 9.1.1999, Seite 13, Kultur Download (PDF)
Verzweiflung und selbstgeschnitztes Glück Irmtraud Morgners „Heroisches Testament“, 1990 nachgelassen, wurde zu ihrem 65. Geburtstag aus Fragmenten rekonstruiert. Darf man das? Darf man vollenden, woran die Autorin zu Lebzeiten scheitern mußte, und Zeuge ihrer intimsten Ängste werden? ■ Von Frauke Meyer-Gosau Von Frauke Meyer-Gosau Ausgabe vom 22.8.1998, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Traumbild als geharnischtes Kind Die Sammlung von Heiner Müllers Gedichten aus sechsundvierzig Jahren zeigt, wie sich der Dichter in allen ihm erreichbaren Tonarten für den ganz großen Auftritt einsang. Zu diesem Zweck nahm er Haltungen ein, und tatsächlich führte er das Werk zum Sieg ■ Von Frauke Meyer-Gosau Von Frauke Meyer-Gosau Ausgabe vom 28.3.1998, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Rechts oben ein Kaffeefleck Die Ingeborg-Bachmann-Textdetekteien fördern letzte Gedichte und unbekannte Reportagen ans Tageslicht ■ Von Frauke Meyer-Gosau Von Frauke Meyer-Gosau Ausgabe vom 20.3.1998, Seite 21, Literataz Download (PDF)
Johannes R. Bechers Gummikissen Als „Alien“ unter Arien und in einer bizarren DDR: Günter Kunert verkleidet sich als Taugenichts und Simplicissimus, um seine Autobiographie zu erzählen. Nicht nur deshalb gibt es reichlich zu lachen ■ Von Frauke Meyer-Gosau Von Frauke Meyer-Gosau Ausgabe vom 15.10.1997, Seite 8, Literataz Download (PDF)