: Arme kommen billig in die Oper
Sozial schwache Berliner können ab dem 1. Mai in Theatern, Opern und Konzerthäusern so genannte 3-Euro-Tickets für Restplätze erwerben. Anspruchsberechtigt sind Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfeempfänger, Grundsicherungsrentner und Asylbewerber. Die entsprechende Vereinbarung hat Kultursenator Thomas Flierl (PDS) mit den 14 beteiligten Häusern geschlossen. Dazu gehören die drei Opern, das Berliner Ensemble, die Volksbühne, das Maxim Gorki Theater, die Philharmonie und das Konzerthaus. „Kultur ist Teilhabe“, so Flierl. Wenn sich immer mehr Menschen das mit öffentlichen Mitteln geförderte kulturelle Angebot nicht mehr leisten könnten, seien sie ausgegrenzt. Er hoffe deshalb, dass das neue Angebot angenommen werde. Grundsätzlich werden die Karten nur an der Abendkasse kurz vor Vorstellungsbeginn verkauft, sofern es freie Plätze gibt. DDP
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