Anti-Nazi-Demo in Dortmund: 2.500 Menschen protestieren
In Dortmund haben tausende Menschen gegen eine Neonazi-Demonstration protestiert. Linksautonome versuchten, den Aufmarsch zu blockieren.
epd | Rund 2.500 Menschen haben am Samstag in Dortmund gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten protestiert. In der Stadt sei kein Platz für „braunes Gedankengut“ und „menschverachtende Ideologien“, sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) zum Auftakt der Demonstration.
Dortmund stehe für Vielfalt und sei nach wie vor eine Stadt, die von Zuwanderung lebe und geprägt sei. Das Gedankengut der Neonazis gehöre auf den „Müllhaufen der Geschichte“.
Für den für den Nachmittag geplanten Neonazi-Aufmarsch galten strenge polizeiliche Auflagen. Unter anderem dürfen die Teilnehmer keine aggressiv-rechtsextremen Parolen skandieren.
Nach Angaben der Polizei verlief der Gegenprotest bis zum Mittag absolut friedlich. Allerdings versuchten nach Angaben der Behörde mehrere hundert Personen, die der linksautonomen Szene zuzuordnen seien, in der Nähe des Hafens eine Straße zu blockieren. Zudem seien sie in Richtung des geplanten Versammlungsortes der Neonazis gelaufen.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert