: Anthropologische Revolution
■ betr.: "Umweltpolitische Revolution sofort!", taz vom 13.1.92
betr.: „Umweltpolitische Revolution sofort!“, taz vom 13.1.92
„Globale Revolution oder Untergang“ — so faßt die taz den „Worldwatch“-Bericht zusammen. So radikal sich das (und was sonst noch im taz-Bericht steht) auch anhört, es geht leider an unserem wirklichen Knackpunkt vorbei. Wir brauchen für eine „umweltpolitische Revolution“ eine anthropologische Revolution. Denn der Mensch muß dringend die Verwüstung seiner Psyche und seines Geistes erkennen und heilen, damit er fähig und machtvoll wird, „die Regierungen“ zu so etwas wie einer einschneidenden „Selbstbegrenzung“ (wie zum Beispiel von Illich empfohlen) zu zwingen.
Solche Zusammenhänge zu zeigen, geistige bis spirituelle Hintergründe auszuleuchten — dazu erscheint mir die taz etwas dürftig. [...] Dieter Federlein, Dortmund
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen