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Antarktis von neuer Ölpest bedroht

Santiago (ap) - Vier Wochen nach dem Untergang eines Tank und Versorgungsschiffs vor der Antarktischen Halbinsel ist die Region von einer neuen Ölpest bedroht. Das peruanische Forschungsschiff „Humboldt“ ist am Montag vor der King -George-Insel auf Grund gelaufen und leckgeschlagen. Wie die chilenische Marine bekanntgab, hat austretendes Dieselöl einen 750 Quadratmeter großen Ölteppich gebildet. Ein britisches Schiff habe die 65 Seeleute und Forscher, die an Bord der „Humboldt“ waren, zu einem nahegelegenen chilenischen Luftwaffenstützpunkt gebracht. Nach chilenischen Angaben sind zwei der vier Tanks des Schiffs aufgeschlitzt worden, es bestehe jedoch keine unmittelbare Gefahr, daß die „Humboldt“ sinken könnte.

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