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Angriff in Angola

Zum ersten Mal seit 1992 wird die Region um die Hauptstadt Luanda Ziel eines Unita-Anschlags

LUANDA afp/rtr/taz ■ Die Rebellenbewegung Unita in Angola hat zum ersten Mal seit 1992 den Großraum der Hauptstadt Luanda angegriffen. In der 200.000-Einwohner-Stadt Viana, 20 Kilometer außerhalb Luandas, sprengten die Rebellen ein Elektrizitätswerk in die Luft und lieferten sich Schusswechsel mit Regierungssoldaten. Es gab Augenzeugen zufolge drei Tote. Gestern sagte die Unita, sie habe bei dem Angriff 23 Soldaten getötet und viele Waffen erbeutet.

Die Unita, die von der Regierung bereits für fast besiegt erklärt worden ist, verstärkt in jüngster Zeit ihre Angriffe wieder. Laut eigenen Angaben hat sie zwischen dem 4. und 19. September 319 Angehörige der Regierungsstreitkräfte getötet. Unklarheit herrscht dagegen über den Aufenthaltsort von Unita-Führer Jonas Savimbi. Die Regierung behauptet, Savimbi halte sich in Burkina Faso auf.

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