■ American Pie: Gretzky kann nicht warten
Can music save your mortal soul
Sterbliche müssen nach ihrem Rücktritt vom aktiven Sport drei Jahre warten, bis sie in die Hall of Fame in Toronto gewählt werden können. Aber wenn es um den Besten geht, der je den Puck bewegte, kann man ja mal eine Ausnahme machen: Am 18. April spielte Wayne Gretzky (38) zum letzten Mal in der National Hockey League (NHL), am Montag wurde er offiziell in die Hall of Fame aufgenommen.
Gretzky ist zwar schon der zehnte Eishockeyspieler, bei dem es nicht schnell genug gehen konnte. Der letzte war vor zwei Jahren Mario Lemieux. Gretzky aber hat es am ehesten verdient – nicht nur wegen seiner 61 Rekorde und vier Stanley-Cup-Siege mit den Edmonton Oilers. Ihrem Posterboy hat die NHL die erfolgreiche Expansion in den Süden der USA zu verdanken. Ohne ihn würde in Atlanta, Dallas, Phoenix oder Nashville wohl kaum Eishockey gespielt.
Am Montag brachte Gretzky mit einer rührseligen Dankesrede („Meine Mutter konnte sich keine Kleider kaufen, weil sie die Eishockeyausrüstung für uns bezahlen musste“) nicht nur eine rekordverdächtige Anzahl an Menschen zum Heulen, auf der langen Erfolgsliste fand sich auch ein neuer Eintrag: Die Ausstellungsräume in der Ruhmeshalle, die „The Great One“ gewidmet und mit Memorabilia gefüllt sind, umfassen satte 250 Quadratmeter. to
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen