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Alliierten-Wohnungen für Obdachlose

Spandau will Obdachlose in ehemaligen Alliierten-Wohnungen unterbringen. 16 Männer und sechs Familien mit insgesamt 19 Kindern sollen dort Mitte Mai ein neues Zuhause finden, sagte die Sozialstadträtin des Bezirks, Renate Mende, gestern. Durch intensive Betreuung solle ihre Resozialisierung gewährleistet werden. Das Projekt sei bis 1998 befristet. Dann werden die Wohnungen an den Bund übertragen. Der für diese Wohnungen ausgewählte Personenkreis habe eine gute Chance, langfristig eigene Wohnungen zu finden, sagte die Sozialstadträtin. Gerade die enge Nachbarschaft zu den übrigen Mietern der Wohnanlage könne sich positiv auswirken und einer „Ghettoisierung von Obdachlosen“ entgegenwirken. Voraussichtlich im Juni solle in früheren Alliierten-Wohnungen auch ein Projekt „Betreutes Wohnen“ für psychisch Kranke ins Leben gerufen werden.epd

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