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Alles über Tiere mit M

Sie sind klein, aber oho: Miniermotten und Mücken überstehen Eiseskälte. Muscheln enthalten Säure

VerehrteR LeserIn, Sie kommen hiermit in den Genuss einer bisher einzigartigen Form der Information, nämlich Belange unter ihrem Buchstaben im Alphabet zusammenzufassen. Die Idee stammt von unserem Korrektor Torsten, wir wollen sehen, ob sie Schule macht.

Dänische Miesmuscheln können bei Konsumenten unter Umständen erhebliches Unwohlsein verursachen. Mitarbeiter des Veterinärinstituts für Fische und Fischwaren (Cuxhaven) fanden in Muscheln aus dem Isefjord nördlich von Kopenhagen Okadasäure. Diese Säure wird von Kleinalgen produziert, die den Muscheln als Nahrung dienen. Symptome einer Vergiftung seien Durchfall, Erbrechen, Krämpfe und Kopfschmerzen. Betroffene sollten vor allem ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Außerdem sollten sie die zuständige Behörden informieren.

Unwohlsein verursachen auch andere kleine Tiere mit M: Der Kälteeinbruch in Deutschland wird Schädlingen wie der Kastanien-Miniermotte und Plagegeistern wie der Stechmücke nichts anhaben. „Die sind an die Witterung angepasst und überwintern gut versteckt“, sagte der Sprecher der Biologischen Bundesanstalt (Braunschweig/Berlin), Wohlert Wohlers. Eine Dezimierung sei nur bei sibirischen Temperaturen zu erwarten.

Die eiskalte Luft könne aber genutzt werden, um anderen Schädlingen zu Leibe zu rücken, meinte Wohlers. „Jetzt Pelze und Kleidung rausgestellt, das überleben die Pelz- und Kleidermotten nicht.“ dpa/taz