■ Algerien: Regierung greift durch
Algier (dpa) – Algerische Sicherheitskräfte sind erneut mit Härte gegen radikale Islamisten vorgegangen. Bei einem etwa zehnstündigen Einsatz in Blida, südlich von Algier, gab es in der Nacht zum Montag „viele Tote und Verletzte“, so die staatliche Nachrichtenagentur. Am Samstag hatte die Regierung die Oppositionszeitung El Djzair El Youm verboten. Am Sonntag war in Ksar- Al-Boukhari, südlich von Algier, ein Unteroffizier der Gendarmerie zusammen mit einem Angehörigen erschossen worden. Ein Prozeß gegen 90 islamistische Soldaten, denen die Todesstrafe droht, wurde am Sonntag um eine Woche verschoben.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 90 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen