piwik no script img

■ Albanien/HellasSüd-Balkan bedroht?

Tirana (dpa) — Die albanische Regierung hat gestern Griechenland vorgeworfen, den Süden des Balkans „um jeden Preis destabilisieren zu wollen“. Damit reagierte Premier Aleksander Meksi auf Bedingungen, die der griechische Regierungschef Konstantinos Mitsotakis für ein besseres Verhältnis zwischen den Nachbarstaaten genannt hatte. Meksi kritisierte besonders die von Mitsotakis gewählte Bezeichnung „Nord-Epirus“ für den Süden Albaniens. In einer Erklärung weist Albanien den Vorwurf Griechenlands zurück, daß der dort lebenden, griechischen Minderheit Rechte vorenthalten würden. Athen selbst habe immer noch nicht die albanische Minderheit anerkannt.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 60 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen