piwik no script img

■ Albanien/HellasSüd-Balkan bedroht?

Tirana (dpa) — Die albanische Regierung hat gestern Griechenland vorgeworfen, den Süden des Balkans „um jeden Preis destabilisieren zu wollen“. Damit reagierte Premier Aleksander Meksi auf Bedingungen, die der griechische Regierungschef Konstantinos Mitsotakis für ein besseres Verhältnis zwischen den Nachbarstaaten genannt hatte. Meksi kritisierte besonders die von Mitsotakis gewählte Bezeichnung „Nord-Epirus“ für den Süden Albaniens. In einer Erklärung weist Albanien den Vorwurf Griechenlands zurück, daß der dort lebenden, griechischen Minderheit Rechte vorenthalten würden. Athen selbst habe immer noch nicht die albanische Minderheit anerkannt.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen